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Wurde/Wird jüdisches Leid ausgenutzt?

Zeitgeschichte - Hintergründe

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Wurde/Wird jüdisches Leid ausgenutzt?

Beitragvon aalfänger » Mo 25 Mai, 2009 13:26

Wird jüdisches Leid ausgenutzt?

Wohin sind die Reparationszahlungen geflossen?

Deutschland hat für seine Verbrechen bezahlt. Auch in barer Münze. 1992 legte Professor Jörg Fisch von der Universität Zürich eine umfassende Studie mit dem Titel Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg vor. Darin steht: „Der Gesamtvorgang war sowohl hinsichtlich des Umfangs der Leistungen als auch der Zahl der Empfänger einmalig. Bis Ende 1987 beliefen sich die Entschädigungszahlungen auf gut 63 Milliarden Mark, während man zu Beginn mit drei bis vier Milliarden für die Entschädigung und mit fünf bis zehn für die Wiedergutmachung gerechnet hatte."
In seiner 1996 erschienenen Autobiographie The Making of a Jew, schreibt Edgar Bronfman, Präsident des Jüdischen Weltkongresses über die Deutschen: „Ich habe herausgefunden, daß Deutsche sich noch schuldig fühlen am Holocaust, wie sie das auch sollten. Obschon sie Milliardensummen an Reparationen gezahlt haben, empfinden viele, sie schuldeten den Juden und Israel noch etwas. Das empfinde ich auch."

Doch diese Gelder sind meist nicht direkt zu den Opfern des Holocaust geflossen, bemängelt Finkelstein, sondern zuerst in die Taschen jüdischer Organisationen. Während die Deutschen in den 50er Jahren bei den Verhandlungen mit der Jewish Claims Conference darauf bestanden hätten, daß die Gelder wirklich nur an Überlebende ausgezahlt würden, wurden die Gelder später nicht für jüdische Opfer, sondern für jüdische Gemeinden und allerlei schwer nachvollziehbare Projekte ausgegeben. Laut deutschen Angaben haben nur etwa 15 Prozent der Gelder die Überlebenden erreicht.

Oktober 1999: Mit ganzseitigen Zeitungsanzeigen (hier aus der 'New York Times') wurde die deutsche Wirtschaft von US-jüdischen Verbänden unter Druck gesetzt, indem Großkonzerne mit Sklavenarbeit in Verbindung gebracht wurden; so z.B. „Bayer's Biggest Headache ..." („Bayer's größte Kopfschmerzen ­ Menschenversuche und Sklavenarbeit").

Die Erklärung hierfür lieferte Norman Finkelstein in einem Interview der Publikation Salon: „Wissen Sie, warum die jüdischen Organisationen nicht alles Geld den Überlebenden zukommen ließen? Weil sie sagten, es gäbe keine weiteren Überlebenden mehr. Man hätte all ihre Bedürfnisse bereits gedeckt. Das ist wirkliche Ironie: In den 50er Jahren wurden die Gelder veruntreut, weil es angeblich nicht mehr genug Opfer gab. Heute behauptet man, all diese bedürftigen Holocaust-Überlebenden seien während all den Jahren in Armut dahingesiecht, weil ihnen die Deutschen kein Geld gaben. Ich finde das erheiternd."
Im Gespräch sagte Finkelstein weiter, alle Überlebenden, mit denen er gesprochen habe, hätten stets gefordert, daß Deutschland die Entschädigungsgelder direkt an sie und nicht an jüdische Organisationen richte. „Meiner Meinung nach wirft das ein äußerst entlarvendes Licht auf die Holocaust-Industrie: Die Opfer der Nazi-Verfolgung vertrauen dem deutschen Staat mehr als den jüdischen Organisationen."
Gizella Weisshaus, Holocaust-Überlebende und Sammelklägerin hat ähnliche Erfahrungen gemacht: „Ich reichte die erste Klage für eine Holocaust-Entschädigung gegen die Schweizer Banken ein. Die Wahrheit über diese Entschädigungsgelder muß ausgesprochen werden. Holocaust-Überlebende, von denen viele in Armut leben, wurden von großen jüdischen Organisationen betrogen. Fakten, welche diesen Skandal belegen, werden ignoriert. Norman Finkelstein durchbricht endlich das Schweigen. Ich lege jedermann nahe, dieses Buch zu lesen, um die wahre Geschichte unseres Leidens zu erfahren."

...........


http://www.zeitenschrift.com/magazin/28 ... aust.ihtml
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Re: Wurde/Wird jüdisches Leid ausgenutzt?

Beitragvon Tmax » Mo 25 Mai, 2009 13:41

Warum macht Muzicant, obwohl vielfach befragt, keinerlei Angaben, wohin die Gelder aus den Restitutionstöpfen geflossen sind, wer die eigentlichen Abnehmer waren und wann und wo die Beträge , sowie in welcher Höhe, ausbezahlt wurden.

Es funktioniert auch die Kontrolle der Regierung nicht, man glaubt wohl, alleine das Füllen der Töpfe würde schon genügen ....... aber es ist Steuerzahler´s Geld, Geld von Österreichern, die lange nach dem HC geboren wurden und in einer Art Erbschuld mitzahlen dürfen.


Man kann sich hier

http://www.wien.gv.at/verwaltung/restitution/links.html


schlau machen.
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Re: Wurde/Wird jüdisches Leid ausgenutzt?

Beitragvon Tmax » Mo 25 Mai, 2009 13:49

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Schießstand mit Schützenscheibe aus Böhmen/Mähren um 1860/70. Sobald der Schütze ins Schwarze getroffen hat, schnappt der Hund unter beträchtlichem Lärm nach dem Juden, der sich mit seinem Schirm zu verteidigen sucht, während ein Knabe von hinten an seinem Rockschoß zerrt und ihn mit Fußtritten traktiert.



Was hat man sich dabei wohl gedacht ?
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Re: Wurde/Wird jüdisches Leid ausgenutzt?

Beitragvon Fahrenheit 451 » Mo 25 Mai, 2009 13:56

Tmax hat geschrieben:Warum macht Muzicant, obwohl vielfach befragt, keinerlei Angaben, wohin die Gelder aus den Restitutionstöpfen geflossen sind, wer die eigentlichen Abnehmer waren und wann und wo die Beträge , sowie in welcher Höhe, ausbezahlt wurden.

Es funktioniert auch die Kontrolle der Regierung nicht, man glaubt wohl, alleine das Füllen der Töpfe würde schon genügen ....... aber es ist Steuerzahler´s Geld, Geld von Österreichern, die lange nach dem HC geboren wurden und in einer Art Erbschuld mitzahlen dürfen.


Man kann sich hier

http://www.wien.gv.at/verwaltung/restitution/links.html


schlau machen.


Man sollte doch besser PAOLO PINKAS, den Hans Dampf in allen Gassen in diesem Zusammenhang befragen, der weiss sicherlich auch über die österreichischen "Verhältnisse" bestens bescheid.
Kompetent, dieser Mann.
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Re: Wurde/Wird jüdisches Leid ausgenutzt?

Beitragvon Ryu » Mo 25 Mai, 2009 14:31

Frechheit aber auch, wo man doch so viel Mühe hatte ihnen alles wegzunehmen.
Endlich mal eine paar anonyme Fornennutzer mit Zivilcourage. Weils ja wahr ist, oder?
Jedesmal wieder aufs Neue interessant.
Kommt Seneca nun auch noch oder muss der sich erst noch einölen, damit er besser bei euch reinflutscht?
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Re: Wurde/Wird jüdisches Leid ausgenutzt?

Beitragvon aalfänger » Mo 25 Mai, 2009 15:15

Es geht hier nicht um die Verurteilung der jüdischen Menschen, sondern darum, dass sich einige "jüdische" Organisationen an den Zahlungen bereichern. Die eigentlichen Überlebenden/ Opfer werden nicht viel von dem Geld gesehen haben. Außerdem ist es eine Frechheit nachfolgende und unschuldige Generationen mit diesen milliardenschweren Zahlungen zu belasten. Die Krönung ist zudem noch, dass viele Nachfahren der Opfer nun Zahlungen für sich geltend machen wollen, aufgrund erlittenem seelischen Leides.
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Re: Wurde/Wird jüdisches Leid ausgenutzt?

Beitragvon Tmax » Mo 25 Mai, 2009 15:35

Ryu hat geschrieben:Frechheit aber auch, wo man doch so viel Mühe hatte ihnen alles wegzunehmen.
Endlich mal eine paar anonyme Fornennutzer mit Zivilcourage. Weils ja wahr ist, oder?
Jedesmal wieder aufs Neue interessant.
Kommt Seneca nun auch noch oder muss der sich erst noch einölen, damit er besser bei euch reinflutscht?


Was soll Dein Posting aussagen ? Macht es Dir Schwierigkeiten, Zusammenhänge zu erfassen und diese in diskussionswürdiger Weise aufzubereiten ? Möchtest Du ein Wörterbuch haben ............ Angabe der Postanschrift genügt ............... !
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Re: Wurde/Wird jüdisches Leid ausgenutzt?

Beitragvon wdlprmf » Mo 25 Mai, 2009 16:35

aalfänger hat geschrieben:Es geht hier nicht um die Verurteilung der jüdischen Menschen, sondern darum, dass sich einige "jüdische" Organisationen an den Zahlungen bereichern. Die eigentlichen Überlebenden/ Opfer werden nicht viel von dem Geld gesehen haben.


Das kannst Du sicher auch belegen.

Was mich nachdenklich stimmt, ist die Tatsache, dass noch immer viele Ansprüche und Forderungen nicht behandelt worden sind. Da liegt bei der Republik Österreich viel im Argen, weswegen einfache Gemüter behaupten, "dass die Juden nie Ruhe geben".

Wusstest Du übrigens, dass die Republik Österreich jährlich zig Millionen Euro an Rom als Wiedergutmachung zahlt?
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Re: Wurde/Wird jüdisches Leid ausgenutzt?

Beitragvon Ryu » Mo 25 Mai, 2009 16:51

Tmax hat geschrieben: Macht es Dir Schwierigkeiten, Zusammenhänge zu erfassen


Nein, eben nicht.

Tmax hat geschrieben:
und diese in diskussionswürdiger Weise aufzubereiten ?


Ich seher hier nichts Diskussionswürdiges, warum soll ich jetzt damit anfangen?
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Re: Wurde/Wird jüdisches Leid ausgenutzt?

Beitragvon aalfänger » Mo 25 Mai, 2009 21:55

@wdlprmf

Aus Norman Finkelsteins "Holocaustindustrie".

Warum sind wohl viele Ansprüche / Forderungen nicht behandelt worden? Das stützt eher noch die These, dass die Gelder von den zionistischen Organisationen NICHT an die Opfer weitergeleitet wurden. Man könnte sogar annehmen, dass sie die Zahlungen direkt in den Militärhaushalt gesteckt haben. Der Begriff Holocaust wurde in Deutschland erst Ende der 70er Jahre bekannt. Auch komisch oder?
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