Bei den schwersten Auseinandersetzungen seit Jahren zwischen der peruanischen Polizei und demonstrierenden Indios sind bis Sonntag nach unterschiedlichen Angaben bis zu 53 Menschen getötet worden. Weitere 179 Menschen - 155 Indios und 24 Polizisten - seien verletzt worden, sagte Ministerpräsident Yehude Simon. Der seit fast zwei Monaten andauernde und bisher weitgehend friedliche Protest von Amazonas-Indios und Kleinbauern, der sich vor allem gegen die Erdölförderung auf ihrem Land richtet, war am Freitag schlagartig eskaliert.
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Das aktuelleste Beispiel wieder einmal, was Gier und Machtsucht anrichtet.
