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Schweizer Banken & die Schweiz: Komplizen Nazideutschlan

Zeitgeschichte - HintergrĂĽnde

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25 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3

Re: Schweizer Banken & die Schweiz: Komplizen Nazideutschlan

Beitragvon Feyd_Rautha » Fr 05 Feb, 2010 12:36

Schweizer Banken & die Schweiz: Komplizen Nazideutschlands und anderer Diktaturen und Diktatoren? (2)


Der Raubgold- & Raubgeldstaat Schweiz ist ja gegenwärtig in aller Munde ... und das ist gut so. Denn diese miese Fluchtburg für das Geld von Verbrechern jedweden Schlags (vom Millionär über den Diktator bis hin zu Verbrecherstaaten) gehört geschleift.



Die Schweiz, das Geld und die Moral
geschrieben am 04. Februar 2010 von Spiegelfechter

Es ist schwerlich zu ertragen, mit welch blasierter Selbstgerechtigkeit Schweizer Politiker und Publizisten sich in ihrer selbstverliehenen Integrität suhlen. Wie eine Monstranz tragen sie ihr Bankgeheimnis vor sich her, als sei dieses Schweigegelübde für die Hochfinanz die größte zivilisatorische Errungenschaft, die die Menschheit in ihrer Geschichte je hervorgebracht hat. Doch die Geschichte zeigt – Moral war und ist für den “Helvetischen Bankenbanditismus” (Jean Ziegler) ein Fremdwort. Die Schweiz hat schon immer mit jedem Kunden Geschäfte gemacht, der genug Geld mitbrachte.


...

Hitlers Hehler
Unsichere Zeiten können auch gut für das Geschäft sein, wenn man mit allen Konfliktparteien Geschäfte macht und die Gelder der Verlierer behält. Als die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht kamen, brachten vor allem Juden und Regimegegner massenhaft Gelder in die Schweiz. Als Deutschland sich international isolierte, waren es die Schweizer, die sich als Retter in der Not anboten, um mit den Geldern der Opfer der Nationalsozialisten zinslose Clearingkredite an die Täter zu vergeben. Bei der Wahl ihrer Kunden waren die Schweizer damals recht kreativ. Während bis 1940 mit deutscher Kohle und deutschem Eisen Kanonen an die Gegner Deutschlands verkauft wurden, stellte man nach der Niederlage Frankreichs einfach die Lieferadresse um und versorgte die Achsenmächte mit Kanonen. Ein Bombengeschäft, die Deutschen kauften Schweizer Rüstungsgüter im Milliardenvolumen und zahlten diese Kredite später mit Raubgold zurück. Die letzten dieser Clearingkredite mussten noch 1952 von der damals noch jungen Bundesrepublik abbezahlt werden.

Doch die Schweizer Banken waren für die Nationalsozialisten viel mehr als bloße Clearingstellen. Während des gesamten Zweiten Weltkriegs erfüllte der Finanzstandort Schweiz die Funktion von Hitlers Außenhandelsbank. Deutschland war durch die Sanktionen der Alliierten von den internationalen Märkten abgeschottet und – was noch schwerer wog – die Reichsmark galt außerhalb des Gebiets der Achsenmächte nicht als handelbare Währung. Die nötige Devisen beschaffte die Schweiz und erledigte die komplette Beschaffung von Importgütern gleich mit. Über die Schweiz wurde nicht nur Öl geordert und bezahlt, sondern auch die Rohstoffe Wolfram und Mangan, die für die Rüstungsindustrie lebenswichtig waren.

Schweizer Kanonen fĂĽr deutsches Raubgold
Ein weiterer Schweizer Nationalmythos lautet, dass die Schweiz während des Zweiten Weltkriegs nur deshalb nicht angegriffen wurde, weil sich schließlich 800.000 bewaffnete Eidgenossen in den Bergen verschanzt hätten. Deutschland hatte jedoch nie ein Interesse daran, die Schweiz anzugreifen, als willfähriger Marketender war sie für Deutschland überlebensnotwendig. Kurz vor dem Beginn des Zweiten Weltkriegs meldete die Reichsbank Hitler, dass ihre Tresore leer wären. Die milliardenschweren Rüstungsprogramme samt der teuren Importe hatten das Gold und die Devisen der Reichsbank vollständig aufgezehrt. Ohne die Schweiz wäre eine Fortführung des gigantischen Rüstungsprogramms ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich gewesen. Es gab zwar viele willfährige Lieferanten für kriegsentscheidende Rohstoffe, aber noch nicht einmal Schweden akzeptierte die Reichsmark als Zahlungsmittel. Doch auf die Schweizer kann sich jeder Diktator verlassen, der einen Krieg vom Zaun brechen will.

Mit Freuden akzeptierten die Schweizer das Gold, das nicht nur der tschechischen Nationalbank geraubt wurde, sondern auch bereits zu diesem Zeitpunkt aus den eingeschmolzenen Hinterlassenschaften jüdischer Regimeopfer bestand und stellte dafür – mit gehörigem Aufpreis, versteht sich – die begehrten Franken und Dollars zur Verfügung. Als Hitler das Benelux und Frankreich überfiel, landeten auch Teile der holländischen und die gesamten belgischen Goldreserven via Deutschland in den Tresoren der Schweizer Banken. Die Wege waren dabei teils abenteuerlich. Die belgischen Reserven sollten eigentlich mit einem britischen Kreuzer über den Atlantik in Sicherheit gebracht werden. Der Kreuzer war langsamer als die vorrückenden Deutschen, aber ein französisches Schiff konnte die Kisten, die immerhin 221 Tonnen Gold beinhalteten, bis in den Senegal transportieren. Auf Druck von Deutschland transportierte dann die Vichy-Regierung dieses Gold auf Kamelen bis zum Mittelmeer zurück, von wo aus es schließlich seinen Weg in die Schweizer Tresore fand. Selbstverständlich blieb derlei eidgenössische Kollaboration den Alliierten nicht verborgen. Massive Proteste tangierten aber auch schon damals die Schweizer nicht sonderlich – Geschäft kennt keine Moral.

...



http://www.spiegelfechter.com/wordpress ... -die-moral


Die Schweiz stellt sich mit ihrer Bankenpolitik jenseits von Menschenrechten, Zivilisation und Demokratie auf und sollte dementsprechend von den demokratischen Staaten der Welt hart behandelt behandelt werden.


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Re: Schweizer Banken & die Schweiz: Komplizen Nazideutschlan

Beitragvon cultureta » Fr 05 Feb, 2010 13:11

über die geschichte weiß ich zu wenig, aber der erste abschnitt des artikels ist gut. ich verstehe auch nicht, dass ausgerechnet das bankgeheimnis, das so vielen verbrechern zuflucht gewährt, jetzt als große errungenschaft der freiheit dargestellt wird... :?: da gibt es bestimmt bessere dinge, die den geist der freiheit repräsentieren!
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Re: Schweizer Banken & die Schweiz: Komplizen Nazideutschlan

Beitragvon politix » Sa 13 Mär, 2010 12:20

cultureta hat geschrieben:dass ausgerechnet das bankgeheimnis, das so vielen verbrechern zuflucht gewährt, jetzt als große errungenschaft der freiheit dargestellt wird... :?


weil es einfach niemanden etwas angeht, was man sich (ohnehin schon mehrfach versteuert) ENTBEHRUNGSREICH zur seite gelegt hat! nicht einzusehen, dass einer der sich etwas für die alten tage weggeschnorrt hat, dafür zur kasse gebeten wird! sei es, dass er auf sozialleistungen verzichten muss, oder vermögenssteuern dafür blecht! aber das geht in kommunistisch orientierte hirne einfach nicht rein. da wachelt man mit geldwäsche, obwohl jeder mit hirn weiss, über sparbücher wird die nicht abgewickelt. aber der staat greift immer unverschämter in die taschen der bürger, daher will er den gläsernen menschen! den sozialparasiten gefällt das natürlich, die haben weder viel geleistet, geschweige denn sich je etwas erspart!
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Re: Schweizer Banken & die Schweiz: Komplizen Nazideutschlan

Beitragvon caddy40 » Sa 13 Mär, 2010 14:14

Politix, du bist ein Vollidiot.
Es geht ned um deine Krumperln, es geht um die XXXXX Millionen, die schon vor der Steuer verschoben werden.
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Re: Schweizer Banken & die Schweiz: Komplizen Nazideutschlan

Beitragvon Qui » Sa 13 Mär, 2010 17:39

Kann man der Schweiz wirklich böse sein, dass sie den gläsernen Bürger nicht braucht, weil die Leute sich dort mit dem Staat besser identifizieren und aus eigener Motivation die Steuern zahlen?

Vielleicht bräuchte es auch in Deutschland etwas mehr an direkter Demokratie und etwas weniger an Steuern? Vielleicht liegt ja gerade darin die Ursache der Problematik?

Der Punkt ist: Es wird nur das Einkommen versteuert, und nicht das Vermögen! (zumindest in Österreich). Deshalb geht es dem Staat nicht das geringste an, was ich auf meinem Sparbuch habe! Die Ehrlichkeit, dass ich alle meine Einkünfte angebe, die muss man mir ganz einfach zugestehen. Sofern ein begründeter Verdacht besteht, habe ich nichts dagegen, dass eine Bank zum Beispiel auf Weisung eines Richters eine Auskunft erteilen muss. In allen anderen Fällen sollte man sich diese Vorverurteilung in einem Rechtsstaat nicht gefallen lassen zu müssen.

Allgemein passt das in das Bild eines Staates, der seine Bürger immer mehr von oben herab und mit einem ständigen Mistrauen begegnet. Für Deutschland trifft das in meiner Wahrnehmung immer mehr zu. Und dann ist es kein Wunder wenn die Leute ihr Erspartes ins Ausland bringen und sich auch nicht mehr um Gesetze kümmern, weil es der Staat sowieso nichts anders von ihnen erwartet.

In einer Demokratie sollte das Volk den Staat kontrollieren.
In einer Diktatur kontrolliert der Staat das Volk.
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Re: Schweizer Banken & die Schweiz: Komplizen Nazideutschlan

Beitragvon caddy40 » Sa 13 Mär, 2010 17:45

Die Ehrlichkeit, dass ich alle meine EinkĂĽnfte angebe, die muss man mir ganz einfach zugestehen.

In Zeiten wie diesen ist dieser Satz a Frechheit.
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Re: Schweizer Banken & die Schweiz: Komplizen Nazideutschlan

Beitragvon Qui » Sa 13 Mär, 2010 18:13

caddy40 hat geschrieben:
Die Ehrlichkeit, dass ich alle meine EinkĂĽnfte angebe, die muss man mir ganz einfach zugestehen.

In Zeiten wie diesen ist dieser Satz a Frechheit.


Warum?
Meine Möglichkeiten Steuern zu hinterziehen sind sehr beschränkt (leider aus anderen Gründen). Aber dennoch beanspruche ich für mich dem Staat gegenüber ehrlich zu sein. Warum sollte ich es also nicht als Frechheit empfinden, wenn ich ohne Grund wie ein Krimineller behandelt werde und mein Bankkonto offenlegen muss?
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Re: Schweizer Banken & die Schweiz: Komplizen Nazideutschlan

Beitragvon caddy40 » Sa 13 Mär, 2010 18:25

Ok, das trifft auf dich zu, auf die grosse Mehrheit nicht, wenns leicht geht, betrĂĽgen alle (brauchens a Rechnung, Chef).
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Re: Schweizer Banken & die Schweiz: Komplizen Nazideutschlan

Beitragvon Fenstergucker » Sa 13 Mär, 2010 18:31

caddy40 hat geschrieben:Politix, du bist ein Vollidiot.
Es geht ned um deine Krumperln, es geht um die XXXXX Millionen, die schon vor der Steuer verschoben werden.


Richtig! Erst mal das Geld vieler Diktatoren, die ihre Länder finanziell ausbluten ließen und Milliarden in die Schweiz verschoben. Und auch Firmenchefs, die Schwarzgeld oder veruntreutes Geld dort deponieren. Aber beim Politix würde sich die Meinung rasch ändern, wenn einer sein Konto leerräumt und das Geld auf ein schweizer Nummernkonto legt. Aber wahrscheinlich ist bei ihm ohnedies nix zu holen ........ :mrgreen:
Der KlĂĽgere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begrĂĽndet die Weltherrschaft der Dummheit.
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Re: Schweizer Banken & die Schweiz: Komplizen Nazideutschlan

Beitragvon Qui » Sa 13 Mär, 2010 18:48

caddy40 hat geschrieben:Ok, das trifft auf dich zu, auf die grosse Mehrheit nicht, wenns leicht geht, betrĂĽgen alle (brauchens a Rechnung, Chef).


Natürlich soll Steuerhinterziehung verfolgt werden, aber das Bankgeheimnis ist ein wesentlicher Teil der Privatsphäre. Es aufzuheben würde bedeuten alle unter den Verdacht zu stellen kriminell zu sein. Ein jeder Verdacht kann aber nur legitim sein, wenn er in jedem Einzelfall begründbar ist. Nun habe ich auch kein Generalkonzept wie man die Leute zu mehr Steuerehrlichkeit bringen könnte. Vielleicht würde es helfen, wenn der Staat zuerst bei sich selbst mehr Transparenz (und Verbindlichkeit) schafft wie die Steuern verwendet werden und ehrlicher auftritt. Wenn man den Staat als unehrlich wahrnimmt, dann fällt es doch auch viel leichter ihm gegenüber unehrlich zu sein.
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