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Schlechte Aussicht für Afrika

Keine Lösung in Sicht?

Moderatoren: Watchdog, Shir Khan, morpheus, Kugelfisch, Little_Nemo

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Re: Grüß Gott

Beitragvon susaaa » Mo 09 Jun, 2008 10:48

Maxvorstadt hat geschrieben:Einen solchen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Es war gerade die europäische Gleichgültigkeit gegenüber den afrikanischen Stammesgrenzen, die zum Problem für Afrika wurden und immer noch sind. Woher hast du nur die Dreistigkeit, mit einer völligen ja fast bodenlosen Ahnungslosigkeit versehen, so einen Blödsinn zu schreiben?

Man sollte dir mal deinen Kopf waschen Bild

Grüße aus München

Maxvorstadt :roll: :sheep




danke, genau meine meinung, wenn ich diesen schwachsinn lese, bringt mich das zum heulen vor wut
susaaa
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Beitragvon susaaa » Di 10 Jun, 2008 9:30

also, wenn ich das hier alles lese, macht mich das wuetend und traurig. wie kann man bloss so einen schwachsinn von sich geben?
es gibt genug geld fuer alle, mehr als genug fuer alle laender, und wer verwaltet das geld? richtig, die worldbank. wie kann es sein, dass eine stinknormale firma in westeuropa mehr geld hat als ein ganzes afrikanisches land?
1/3 aller geborenen Kinder werden nicht registriert, das heisst sie werden niemals in ihrem leben das recht auf bildung und medizinische versorgung haben, ihr leben ist quasi vorbestimmt und sie koennen ohne hilfe nichts daran aendern. wie kann es die schuld der afrikaner sein, dass ihr land sich nicht entwickelt, wenn sie nicht die moeglichkeit haben, sich zu bilden?

viele von uns wissen garnicht, wie verdammt gut wir es haben. es kann doch nich so schwer sein, ein bisschen abzugeben. ich meine damit keine spenden, die eh nie ankommen. aktiv mit helfen, hilfe zur selbsthilfe, schulen bauen, das wichtigste ist bildung, anders gibt es keine moeglichkeit diese laender hochzubringen. jemand muss ihnen zeigen, wie mans am besten anstellt, warum nicht mit dem wissen und unseren moeglichkeiten, die wir haben, helfen?

es herrscht viel ungerechtigkeit auf dieser welt, und menschen, die in diese ungerechtigkeit hineingeboren werden haben ohne fremde hilfe kaum die chance, dort heraus zu kommen.

und wenn alle denken, ach ich alleine kann eh nix machen, wird das nie was. wenn alle auch nur einem kind die moeglichkeit geben, sein leben und sein land ins positive zu veraendern, wird es einen fortschritt geben.

der weg ist lang, aber es ist moeglich. vielleicht idealistisch, aber ist es nicht schon erfolg genug, wenn man seinen idealistischen zielen auch nur 1% naeher kommt?

wenn es leute gibt, die genauso denken wie ich, guckt euch mal diese seite an: www.lindersvold.dk oder www.humana.org

ich selber bin an der DRH (Travelling Folk Highschool) Lindersvold in Daenemark. Im August werde ich ein 14-monatiges Programm anfangen, 6 Monate davon Training in Daenemark, 6 Monate Entwicklungshilfe in Afrika ( Mozambique, Zambia ode Guinea Bissau) und 2 Monate Camp Future in Sued Afrika oder Daenemark.

Man kann in folgenden Bereichen arbeiten: Child Aid, street children school, vocational school, trainers teaching college, farmers club und hope/TCE

Wenn ihr daran interessiert seit, oder merh informationen haben moechtet, schreibt mir einfach mal an: susi@lindersvold.dk
susaaa
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Beitragvon Ungustl » Di 10 Jun, 2008 11:19

susaaa hat geschrieben:also, wenn ich das hier alles lese, macht mich das wuetend und traurig. wie kann man bloss so einen schwachsinn von sich geben?



Also wenn ich mir die 15 Seiten da so durchlese, fällt mir folgendes auf:

Selber ist man Experten, alle anderen schreiben Schwachsinn und/oder haben keine Ahnung. Damit braucht man auch auf keine Argumente eingehen, es gibt keinen neuen Weg um Probleme anzupacken und selber ist man überhaupt der Beste/Klügste/Gescheiteste usw.

Leider zieht sich das durch da ganze Politikforum und die Moderatoren sollten sich einmal überlegen, ob reine Polemik ohne Sachinhalt als posting überhaupt zulässig sein sollte.

Ich glaube auch nicht dass es notwendig ist, für irgendwas ein Experte zu sein um hier eine "Berechtigung" zum schreiben zu haben - oder eine Art "moralische Legitimation". Eine Internetplattform ist ja gerade da für "Nichtexperten" oder "Nichtentscheider" alle anderen haben ja eh andere Gremien zur Verfügung.

Zu Afrika: ich habe durch meine berufliche Tätigkeit zu drei afrikanischen Staaten, von denen ich zwei besucht habe, Kontakt und nehme auch Anteil am Schicksal der Leute, die ich kenn und die mittlerweile fast alle in Wien sind. Einige haben hier kleine Geschäfte und wenn jemand was braucht uns sei es nur eine Auskunft über gewerberechtliche Angelegenheiten habe ich immer versucht zu helfen.

Das ist genauso eine selektive Wahrnehmung von mir wie von jemanden, der 20 Jahte als Entwicklungshelfer im Busch sitzt.

Ich habe für Afrikaner mehr getan als 95% aller anderen Österreicher und da sollen die ganzen Experten und Gescheiten hier einmal überlegen, ob sie das auch von sich behaupten können!
Alles Gute, lieber Silvio!
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Beitragvon Demokratieleiche » Di 17 Jun, 2008 21:36

Ungustl hat geschrieben:Das ist genauso eine selektive Wahrnehmung von mir wie von jemanden, der 20 Jahte als Entwicklungshelfer im Busch sitzt.

Ich habe für Afrikaner mehr getan als 95% aller anderen Österreicher und da sollen die ganzen Experten und Gescheiten hier einmal überlegen, ob sie das auch von sich behaupten können!


Ich habe auch lange in Madagaskar gelebt und ich muß sagen das es eines der schönsten erlebnisse war die ich hatte.
Wenn man sich zum südkap in einem 2CV durchschlägt 20km am tag schafft weil dann wieder ein Reifenplatzer ist oder wieder mal ein motorschaden ist, wenn man dann durch ausgetrocknete flussbetten hindurch der straße bis zum leuchturm folgt und ein kleiner schwarzer junge läuft dir entgegen und fragt ob du das petrolium mit hast, du natürlich fragst welches? Ja das für'm leuchturm, vor zwei jahren hätte die lieferung ankommen müssen.

Oder ein erlebniss in den seyschellen, die waren schon deutlich wohlhabender, auf jeden fall habe ich da einen Fischer gesehen der versucht hat die RegistrierungsNR des schiffes anzusprühen, und ich hab ihn gefragt ob er vieleicht das schlauchbot verwenden möchte, er nahm es dankend an, am abend ist er dann mit 2 riesen fischen vorbeigekommen hat uns zugewinkt und wir sind ihm gefolgt und er hat für uns ein lagerfeuer am strand gemacht und dann haben wir gegrillt gesoffen und spaß gehabt.

Afrikaner sind eines der nettesten menschen die ich kenne, nur ist es ein unterschied ob jemand, nach jahren der flucht sein leben riskiert hat und dann in ein land kommt wo er der feind ist und abschaum, nicht arbeiten darf und eigentlich zum vegetieren verurteilt wird oder ob jemand zuhause ist.
Drogenhandel ist weitgehend auch nur die antwort auf die nicht vorhandene möglichkeit zu arbeiten.
Daher und genau daher sage ich immer absolut strikte abschiebung bei verbrechen aber die (gesetzliche)möglichkeit zu arbeiten gewährleisten.
"Vertraue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast!" Winston Churchill
"Tod oder Freiheit" soll auf meinem Grabstein stehen.
Mal sind wir Helden und mal Diebe angeklagt wegen hochverrat, an uns selbst und der Vergangenheit und dem was wir mal waren.
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Daß Afrika noch lange nicht verloren ist ...

Beitragvon Feyd_Rautha » Fr 01 Aug, 2008 12:30

Daß Afrika noch lange nicht verloren ist ...

und vor allem auf das weiße Neokolonialgesocks verzichten kann und wenn es schlau ist auch bewußt verzichten sollte ...

das schildert folgender Aufsatz:

http://www.blaetter.de/artikel.php?pr=2885


Lächerlich bis zum geht nicht mehr das Aufplustern der Forenrassisten, die herumschwadronieren, daß Afrika nicht in der Lage wäre eigenständig zu leben, handeln und wirtschaften.

Europa täte gut daran, intelligente (!) Wiedergutmachung für Hunderte von Jahren Morden und Plündern Afrikas zu entrichten!!!


Feyd-Rautha

PS Bitte keine Zuschriften von Schwachmaten, die etwas von Entwicklungshilfe blubbern wollen. Diese sogenannte Entwicklunshilfe war größtenteils direkte und/oder Markterschließung Afrikas für angloamerikanischen und europäische Konzerne.
http://www.youtube.com/watch?v=Qh0bdga- ... re=related
Es gibt keine Zeit, in der nichts geschieht,
denn geschähe nichts, gäbe es keine Zeit!
(Erwin Strittmater)
http://www.youtube.com/watch?v=eiuAgZ1- ... re=related
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Beitragvon Germ » Do 14 Aug, 2008 2:23

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Zuletzt geändert von Germ am Mi 10 Sep, 2008 23:06, insgesamt 1-mal geändert.
Welch eine Offenbarung niederster Gesinnung:

Simsalabim

und schon entblößt sich ein dummer unreifer Mensch, als ein gewaltgeiles Vieh!
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Eine der widerlichsten Erscheinungen in den ...

Beitragvon Feyd_Rautha » Mi 03 Sep, 2008 22:28

Eine der widerlichsten Erscheinungen in den deutschsprachigen Foren ist das Geseire der offenen und klammheimlichen Rassisten, Alt- und Neobraunen über Afrika, über die Verhältnisse in Afrika, über die Ursachen der "Rückständigkeit" Afrikas.

Meist sind diese Rassistenergüsse noch gekrönt mit dem "verbrecherischen" Hinweis, daß die kluge und lenkende Hand des weiße Mannes (sic!) fehle. Mit Verlaub: Kotz - brech - würg!

Gestern oder eben heute ganz früh lief der erstklassige Dokumentarfilm "Schatten über dem Kongo":

http://www.wdr.de/tv/wdr-dok/archiv/200 ... 5_01.phtml

Eine Film, spannender als ein Krimi und ein Film, der alle wichtigen Fragen zum Unglück Afrikas im XX. Jahrhundert beantwortet. Und der Film gibt auch klare Antworten, wer die Verursacher sind:
Das sogenannte christliche Abendland: Europa und die USA!

Das Film fußt auf dem Buch "Schatten über dem Kongo":

http://www.amazon.de/Schatten-%C3%BCber ... 3499613123

Das belgische Königshaus ist mit vom Übelsten, was die Welt je gesehen hat und das nazieske Mobutu-Regime von US- und KAPITAL-Gnaden

http://de.wikipedia.org/wiki/Mobutu_Sese_Seko

hat ganz Afrika in der zweiten Hälfte des XX. Jahrhunderts destabilisiert.

Und Buch und Film haben auch ganz klar die die europäischen und angloamerikanischen Konzern als die Killer Afrikas benannt, die im Zuge des Imperialismus (verharmlosend Globalisierung genannt) und des neo"liberalen" Terrors auch in den letzten 30 Jahren vernichtend wirkten.

Film und Buch sind es wert DAS Buch und DER Film zu Afrika im XX. Jahrhundert genannt zu werden.


Feyd-Rautha
http://www.youtube.com/watch?v=Qh0bdga- ... re=related
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Beitragvon Germ » Do 04 Sep, 2008 0:15

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Zuletzt geändert von Germ am Mi 10 Sep, 2008 23:07, insgesamt 1-mal geändert.
Welch eine Offenbarung niederster Gesinnung:

Simsalabim

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Re: Daß Afrika noch lange nicht verloren ist ...

Beitragvon Waldkauz » Fr 05 Sep, 2008 0:49

Feyd_Rautha hat geschrieben:Daß Afrika noch lange nicht verloren ist ...

und vor allem auf das weiße Neokolonialgesocks verzichten kann und wenn es schlau ist auch bewußt verzichten sollte ...

das schildert folgender Aufsatz:

http://www.blaetter.de/artikel.php?pr=2885



Ulrich Menzel hat vor Kurzem an dieser Stelle einen Essay mit dem Titel „Von Asien lernen?“ veröffentlicht. Dort fragt er, warum Entwicklung in vielen Teilen Asiens so gut und in Afrika so relativ schlecht funktioniert. Seine Antwort lautet, dass die erfolgreichen asiatischen Länder über eine lange Tradition von Staatlichkeit, kultureller und intellektueller Blüte verfügen.

Quelle: Zitat aus dem oben verlinkten Artikel.

Ja, aber es sind nicht Länder die Leben, sondern die Menschen. Und wenn die Länder einen evolutionären Entwicklungsprozess durchlaufen, der sie auf komplexere und höhere Ebenen des Seins bringt, so sind es die menschlichen Gehirne die leistungsfähiger werden.

Der Mensch steht nicht für sich alleine und ein großer Teil des Menschseins ist: Wie die Individuen in und mit der Gemeinschaft interagieren (können).

Das ist ein entscheidender Teil der Entwicklung und zu den Unterschieden die heute zwischen den Menschen sind, die:kollektive Intelligenz.

Ulrich Menzel sagt also nichts anderes als das die Afrikaner auf einem genetisch bedingten rückständigeren geistigem Entwicklungsniveau stehen, denn die Länder sind Menschen.

Es ist nun mal eben so, es wird vererbt. Der Mensch ist nur das was in seinen Genen ist, was die Evolution (der jeweilige Evolutionsdruck, der an jedem Ort anders war und ist) hervorgebracht hat. Auch die "Software" kann nur so übertragen werden wie es die "Hardware" vorgibt. Es gibt ja Spaßvögel die behaupten: Der Mensch wird durchs lernen zu dem was er ist.

Nein ! Er kann nichts anderes sein und werden als das was er ist ! Bild
Zuletzt geändert von Waldkauz am Fr 05 Sep, 2008 15:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Waldkauz » Fr 05 Sep, 2008 1:21

Doch, durch Zucht, Selektion und Genmanipulation kann er, der Mensch, anderes und besser werden, schneller als durch Evolution. Und wenn wir Fortschritt wollen, dann wollen wir auch Zucht!

Ich meine hier nun speziell für Afrika den Abschied von der rassistischen Reinrassigkeit und das Einkreuzen der europiden Großrasse. Bei Gemüse und Viecher hat man schon längst erkannt wie man etwas zum Fortschritt steuern kann und ist da nicht so pingelig. Meint hier ernsthaft irgendjemand, dass wir im Prinzip etwas anderes sind?

Neulich habe ich mal eine Sau auf der Wiese eines Museums eine Zeit beobachtet. Die sitzt dort und gähnt, grunzt und hat Gefühle und Emotionen. Ganz ehrlich gesagt, so wie die Sau gegähnt hat, so hätte man meinen können es wäre ein Mensch. (Ich glaub ich werd Vegetarier, die armen Schweine... Das Wesen, gemacht zur geschändeten Kreatur, im Produktionsprozess... :( )

Jedenfalls, schon andere Menschen zu anderen Zeiten waren in der Einsicht ihrer Zeit weit voraus und haben die Notwendigkeit erkannt. Die Notwendigkeit, das was das Leben ist nicht verwahrlosen zu lassen, sondern es zu hegen zu pflegen und zu führen, dahin wo wir hin wollen.

Aber ist das bei euch die Lebenserwartung von 28 Jahren, oder die verhungernden Kinder und vegetierenden Menschen in Megaslums?

Erbärmlich, einfach nur erbärmlich! Ergebnis destruktiver Gesinnungen!
Zuletzt geändert von Waldkauz am Fr 05 Sep, 2008 15:38, insgesamt 2-mal geändert.
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