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Extremismus der Mitte

Ist der Staat noch zeitgemäß ?

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Re: Extremismus der Mitte

Beitragvon Observer » Di 23 Feb, 2010 11:28

sherlock02 hat geschrieben:
christian1985 hat geschrieben:außer lachen, weil du keine ahnung hast, was du mir entgegnen sollst, fällt dir wohl nix mehr ein. das is eben das problem, wenn man als möchtegernzyniker nix anderes als polemik kennt... :lol:


Ich lache deshalb herzlich, weil deine Antworten meine Meinung bestätigen.
Schon deine Aufzählung angeblich linker User ist mehr als erheiternd und zeigt, welch Geistes Kind du angeblich in der Mitte Stehender bist.


Die Aufzaehlung von Usern faellt - wieder einmal mehr - unter "Userthematisierung" und traegt nicht zu der hier erwuenschten Diskussionskultur bei. Ich verkneife mir aus diesem Grund eine Antwort. 8)
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Re: Extremismus der Mitte

Beitragvon Mercury » Di 23 Feb, 2010 19:40

christian1985 hat geschrieben:
in der mitte gibts keinen extremismus du holzkopf, oder hast du schon jemals von dort ausgehende gewalt mitbekommen.

Wenn Beschimpfungen und ständige Hetze oder das unterstützen Rechtsextremer Kräfte nicht zählen gibt es Beispiele in der Geschichte dafür wie z.B. in der McCarthy-Ära in den USA wo Menschen mit anderer Politischer Meinung, insbesondere Kommunisten brutal und mit oft illegalen Methoden verfolgt wurden.
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Re: Extremismus der Mitte

Beitragvon guardian » Di 23 Feb, 2010 20:17

christian1985 hat geschrieben:....ne nĂĽchterne feststellung und das von nem linksradikalen... :lol: ...
Wenn du schon hier dein irrationales politisches Farbenkastlspielchen spielst, dann kannst du das ja Anderen auch zubilligen. Für mich bist du einfach ein stockkonservativer Reaktionär mit provinziellem Hintergrund und eingeschränkten politischen Horizont. Also das Gegenteil eines so genannten Kosmopoliten. Wenn einer die Ideale der Sozialdemokratie auf Einkommensunterschiede herunterrechnet, hat sowieso einiges verschlafen. Als ob es die Gesellschaftsreform unter Kreisky nie gegeben hätte und als ob damals die Gleichstellung der Frau in Beruf und Gesellschaft nicht schon im Parteiprogramm gewesen wäre. Dass es auch Leute wie Schlögl (oder noch schlimmer sein Vorgänger Löschnak) in der SPÖ nach oben kamen, liegt daran, dass die SPÖ immer eine Massenpartei war und ihre Funktionäre deswegen nicht allle im weitesten Sinne "Linke" oder "Fortschrittliche" waren, wie etwa Caspar Einem. Sie hatten auch immer eine Menge konservativer Law-and-Order-Spießer in ihren Reihen. Also ein rechter Rand der SPÖ. Genauso hatte die ÖVP auch einen linksliberalen Rand (zB. Busek). Es gibt eben Leute, die politische Ideale mit politischen Parteien verwechseln, weil sie diese Zuordnungen für ihr primitives Schubladendenken brauchen und von allen Differenzierungen überfordert sind. Aber die Grenzen zwischen Links-Mitte-Rechts sind immer fließend und überlappen sich.
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Re: Extremismus der Mitte

Beitragvon christian1985 » Di 23 Feb, 2010 21:07

anscheinend müssen die roten wirklich nu 3mal anrennen, bis "das Stockkonservative und der beschränkte Horizont der Bürgerlichen in der Sozialdemokratie wieder beliebt wird.
die leute interessieren themen wie mindestsicherung und feminismus schon lange nicht mehr. sie sind höchstens genervt, wenn die geschichte zu exzessiv betrieben wird, wie es derzeit der fall ist. es zeichnet dich und dein gefolge aus, dass ihr modern und aufgeschlossen mit sozialistisch gleichsetzt und bei allen anderen politischen richtungen von beschränktem horizont sprecht. komischerweise ist genau diese von euch kritisierte Einstellung in der Privatwirtschaft gefragt, weswegen die sog. Modernen oft auf der Strecke bleiben. Ich hab meine Arbeit und beende mein Studium mit nem Schnitt unter 1,5. Ich wär auch bei der deutschen NC-Regelung(soweit ich weiß 1,5er Schnitt bei Matura) zugelassen worden...
Deshalb is mir das ganze polemische Gezeter des linken FlĂĽgels, dem ich nicht links genug bin, auch herzlich egal. Ich weiĂź, was ich kann und versteh es auch zu nutzen... :wink:
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Re: Extremismus der Mitte

Beitragvon xgebux » Di 23 Feb, 2010 21:20

dass die mitte noch nicht wirklich durch gewaltaktionen aufgefallen ist, könnte man auch dadurch erklären dass wir hierzulande, wie überall in europa und in vielen ländern der welt, mitte-regierungen haben und so potenzielle gewalttäige gar kein grund dafür haben krawall zu machen.
how sad, to identify oneself through the color of a passport or a predestinated religion.
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Re: Extremismus der Mitte

Beitragvon Watchdog » Di 23 Feb, 2010 21:23

Userthematisierungen sind zu unterlassen und auch öffentl. Kritik an der Moderation ist nicht erlaubt. Sanktionen werden folgen.
Der Begriff Watchdog wird verallgemeinert für eine Komponente eines Systems verwendet, die die Funktion anderer Komponenten überwacht. Wird dabei eine mögliche Fehlfunktion erkannt, so wird dies entweder gemäß Systemvereinbarung signalisiert oder geeignete Sprunganweisungen eingeleitet, die das anstehende Problem bereinigen.
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Re: Extremismus der Mitte

Beitragvon christian1985 » Sa 20 Mär, 2010 9:44

xgebux hat geschrieben:dass die mitte noch nicht wirklich durch gewaltaktionen aufgefallen ist, könnte man auch dadurch erklären dass wir hierzulande, wie überall in europa und in vielen ländern der welt, mitte-regierungen haben und so potenzielle gewalttäige gar kein grund dafür haben krawall zu machen.

Für die Mitte zählen schlicht und einfach andere Maxime als für die Randdenker und Radikalos. Wertewelt und das Verständnis von Anstand sind schlichtweg anders. Man steht eben weniger auf Rebellieren und Aufbegehren unter dem Motto zweifelhafter ideologischer Führer wie Marx und Che, sondern verfolgt lieber den Weg der Verhandlungen und des Konsens, was sich natürlich dementsprechend schwer gestaltet, wenn linke Chaoten durch feinseelige Aktionen wie Beschimpfungen/Verleumdungen sämtliche Basis für Gespräche zerstören. Ein Beispiel mit unserer Wissenschaftsministerin:
Beatrix Karl suchte trotz zahlloser Beleidigungen und Hasstyraden gegen ihre Person das Gespräch mit den Besetzer und wurde dabei doch sehr unfreundlich empfangen. Dazu kam dann noch ein netter Sazu eines Studenten, der sich offensichtlich wichtig machen wollte:

"Sind Sie blöd, nehmen Sie uns nicht ernst oder sind Sie zu inkompetent, um auf diesem Niveau zu diskutieren?"
http://www.krone.at/krone/S32/object_id_...xcms/index.html

1. Frag ich mich, welches Niveau dieser Student meinte?
Die niveauvollen Gesten zur versuchten EinschĂĽchterung der Ministerin, als sie in den Raum trat und mit Buuhhh-Schreien wie im Stadion begrĂĽĂźt wurde, oder etwa das "RĂĽcktritt! RĂĽcktritt! RĂĽcktritt" Gekreische einiger Studis, die sich ĂĽber diesen offensichtlich auswendiggelernten(da Standartphrase in der Politik) inhaltlosen Satz freuten?

2. Ich finde es doch lustig, dass eine verdiente Universitätsprofessorin von nem Studenten, der noch nix Großartiges in seinem Leben geleistet und nach seinen Worten zu urteilen auch nie leisten wird, die Kompetenzfrage stellt bzw. in kindlicher Einfalt mit "Sind sie blöd?" kommt. Das gefällt mir auch immer wieder an den scharflinken Sozialisten(Sozialdemokraten gibts ja kaum mehr. Die wurden nach Schlögl(damals war ich noch in der SJ...) nach und nach aus den Jugend- und Studentenorganisationen vertrieben...), ihr maßloses Ego.

3. Die einzig plausible Möglichkeit, die er so treffend in seiner Beschimpfung gegen Frau Karl aufgezählt hat, wäre "Nehmen sie uns nicht ernst" und hier könnte man der Wissenschaftsministerin nichtma nen Vorwurf machen. Ich würds auch nicht tun... :wink:


Das genau ist meine Kritik an den politischen Randgruppen:
Sie schaffens nicht, sich an einen Tisch zu setzen und betreffende Themen auszudiskutieren. Da läuft man lieber wie ein Brüllaffe in der Demonstrationsmenge mit und gibt sich oft in weiterer Folge mit diversen Prügeleien und Sachbeschädigung seinen höhlenmenschlichen Trieben hin, bevor man sich mit betreffenden Leuten zusammensetzt.
Dies ist, so glaube ich, ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zwischen den Randgruppen und der Mitte...
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Re: Extremismus der Mitte

Beitragvon Mercury » So 21 Mär, 2010 10:24

@christian1985
Ich denke dass die Werte und das Verständnis eines Menschen unabhängig von seinem politischen Standpunkten entschieden werden.
Oder die politische Einstellung resultiert bei vielen wahrscheinlich auch aus seinen Wertvorstellungen.
Aber die Menschlichen Eigenschaften können sich die selbst ernannten „Mittigen“ nicht alle nur für sich selbst beanspruchen, obwohl manche von ihnen das sicherlich gerne tun würden.
Bei mir z.B. nimmt die Menschlichkeit, die Vernunft, der Idealismus und der Wunsch nach Gerechtigkeit einen ganz entscheidenden, wenn nicht sogar den aller höchsten Stellenwert in meinen Handeln und denken ein.

Konnten die „Mittigen“ auch von sich behaupten Anhänger der Menschlichkeit zu sein, die Menschen Politischer Randgruppe brutal verfolgt haben?

Und was die Fähigkeit zum friedlichen diskutieren angeht bin ich als Anhänger einer politischen Randgruppe sehr gerne bereit dazu jedes Thema an einem Tisch auszudiskutieren und bin dabei sogar in der Lage meinen Diskusions -Gegner nicht diverse Barbareien Vorwerfen zu müssen.
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