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Ulrich Habsburg-Lothringen will in die Hofburg

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Re: Ulrich Habsburg-Lothringen will in die Hofburg

Beitragvon wartl » Sa 06 Feb, 2010 18:06

Fenstergucker hat geschrieben:
caddy40 hat geschrieben:Mit dem ausrangierten, dem schwarzen Schaf der Habsburger reißt kein Leiberl. :lol:


Es geht nicht darum, ob er "ein Leiberl reißt" oder nicht, sondern darum, ob man partout an einem völlig veralteten Gesetz festhalten wil oder nicht. Müssen wir heutzutage wirklich noch vor den Habsburgern Angst haben?
....... :roll:

Vor der Intelligenz etwa eines Karl Habsburg hätte man keine Angst haben müssen - und doch hätte man gerade deshalb fürchten müssen, dass er als seitenblicke-bekannte Marionette in Schlüsselpositionen gelangt. Wie sagte schon Orson Welles: "Wenn es nach der Beliebtheit ginge, säßen Donald Duck oder die Muppets längst im Senat."
An sich gebe ich Dir recht - objektiv ist das Gesetz veraltet und ich halte es für durchaus möglich, dass UHL bei einer Klage vor dem EuGH Erfolg hätte - natürlich zu spät für die heurige Wahl. Die subjektive Seite ist allerdings eine andere und im Hinblick auf das wohlgefällige Suhlen seiner ZeitgenossInnen (die unkritisch der Habsburger-Ära nachtrauerten, obwohl sie sie selbst erlebt hatten) in der Unmündigkeit hat Karl Kraus sich sehr entsetzt gezeigt und dementsprechend scharfe Worte gefunden.
Mit der Macht ist es so, als würdest du auf einem Stier durchs Dorf reiten: Natürlich weicht dir jeder aus, aber wo es hingeht, bestimmt der Stier. (aus einem Posting von Ford Prefect kopiert)
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Re: Ulrich Habsburg-Lothringen will in die Hofburg

Beitragvon Observer » Sa 06 Feb, 2010 18:58

wartl hat geschrieben:
Fenstergucker hat geschrieben:
caddy40 hat geschrieben:Mit dem ausrangierten, dem schwarzen Schaf der Habsburger reißt kein Leiberl. :lol:


Es geht nicht darum, ob er "ein Leiberl reißt" oder nicht, sondern darum, ob man partout an einem völlig veralteten Gesetz festhalten wil oder nicht. Müssen wir heutzutage wirklich noch vor den Habsburgern Angst haben?
....... :roll:

Vor der Intelligenz etwa eines Karl Habsburg hätte man keine Angst haben müssen - und doch hätte man gerade deshalb fürchten müssen, dass er als seitenblicke-bekannte Marionette in Schlüsselpositionen gelangt. Wie sagte schon Orson Welles: "Wenn es nach der Beliebtheit ginge, säßen Donald Duck oder die Muppets längst im Senat."
An sich gebe ich Dir recht - objektiv ist das Gesetz veraltet und ich halte es für durchaus möglich, dass UHL bei einer Klage vor dem EuGH Erfolg hätte - natürlich zu spät für die heurige Wahl. Die subjektive Seite ist allerdings eine andere und im Hinblick auf das wohlgefällige Suhlen seiner ZeitgenossInnen (die unkritisch der Habsburger-Ära nachtrauerten, obwohl sie sie selbst erlebt hatten) in der Unmündigkeit hat Karl Kraus sich sehr entsetzt gezeigt und dementsprechend scharfe Worte gefunden.


Ich erachte dieses Gesetz nicht nur fuer veraltet, sondern es widerspricht mMn auch dem Gleichbehandlungs-Prinzip und den Menschenrechten. Es kann doch nicht angehen, dass ein Mensch, nur aufgrund seiner Herkunft, kategorisch seiner Staatsbuergerschaftsrechte beraubt wird. Diese Handlungsweise finde ich nicht in Ordnung - und das soll jetzt nicht speziell auf die BP Wahl bezogen, sondern bitte als generelle Anmerkung verstanden werden. Seinen Pflichten als Staatsbuerger muss Herr Habsburg ja auch nachkommen, unabhaengig von seiner Herkunft (fuer die ein Mensch schliesslich und endlich ja nichts kann).
Bundeskanzler Werner Faymann: "Strache ist ein Hassprediger"
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Re: Ulrich Habsburg-Lothringen will in die Hofburg

Beitragvon Axel Zucker » So 14 Feb, 2010 1:05

Ich bin ja eigentlich für den Habsburger gewesen. Zum Glück zeigt er noch vor der BP-Wahl sein wahres Gesicht:

13. 02. 2010, 22:38
ÖSTERREICH-Interview
Kaiserspross Habsburg: "Kärnten ausschließen"
© TZ ÖSTERREICH
Ulrich Habsburg hat ein Ziel: In der Hofburg soll wieder ein Habsburger residieren dürfen. Was er über seine Familie, Fischer und Kärnten denkt.

Die Bundespräsidentenwahl verkommt im Vorfeld zur Posse. Da suchen ÖVP, die FPÖ, sogar die Ö?3-Comedy intensiv nach einem Kandidaten. Bloß: Es findet sich keiner. Dann gäbe es einen, der will - der aber darf nicht: Ulrich Habsburg-Lothringen (69), der mit dem falschen Stammbaum.
Das Habsburger-Gesetz schließt nämlich seit 1920 jeden Spross des ehemaligen Kaisergeschlechts der Habsburger vom Bundespräsidenten-Amt aus.
Diese - seiner Meinung nach - schreiende Ungerechtigkeit will Habsburg-Lothringen nun beenden. "Wenn die Verfassungsänderung im Nationalrat keine Zweidrittelmehrheit bekommt, dann gehe ich bis zum Internationalen Gerichtshof in Den Haag.“
Neues Habsburg-Image
Damit hat der rebellische Habsburger, der für die Grünen im Gemeinderat von Wolfsberg (Kärnten) sitzt, eine Debatte ausgelöst, die offensichtlich ein Umdenken bewirkt hat. Denn siehe da: Die Chancen für die Verfassungsänderung stehen gut.
Ein Habsburger als Präsident? Warum nicht, heißt es plötzlich aus der Politik. Die Grünen haben sich hinter ihren adeligen Parteifreund gestellt. Die ÖVP signalisiert ebenfalls grünes Licht. Sogar Bundespräsident Heinz Fischer hat angedeutet, dass er das Habsburger-Gesetz für überholt erachtet. Auch die SPÖ, wo bisher die "Habsburger-Fresser“ daheim waren, deuten ein Einlenken an.
Schwarzes Schaf. Wer ist der Mann, der dem Hause Habsburg überraschend ein Comeback verschafft? Ausgerechnet das „Schwarze Schaf“ der Familie bewirkt einen Imagewandel, den das weltweit geachtete Familienoberhaupt Otto jahrzehntelang nicht geschafft hat. Die Überzeugung des dreifachen Vaters ist grün-alternativ.
Linker Habsburger
Auf keinen Fall konservativ, wie man es von einem waschechten Habsburger erwarten würde. "Ich stehe wahrscheinlich in meiner Familie am weitesten links“, justiert er sich selbst.
Trotzdem geht der Urenkel von Ferdinand IV., des letzten Großherzogs der Toskana, in die Kirche, aber auch in die Synagoge. "Weil meine Frau Jüdin ist“, erzählt Habsburg.
Sein Traum: 2016 soll es den ersten Bundespräsidenten aus dem Hause Habsburg geben. "Damit könnte Österreich zeigen, dass es seine Geschichte im positiven Sinne bewältigt hat."
ÖSTERREICH: Herr Habsburg, Sie sind 69 Jahre alt. Warum haben Sie sich nicht schon früher entschlossen, sich gegen das Habsburger-Gesetz zu wehren?
Ulrich Habsburg: Voriges Jahr war die Erstkommunion meines einzigen männlichen Enkelkindes. Als das Familienfoto gemacht wurde, habe ich mir gedacht: Was haben meine Enkelkinder verbrochen, dass ihnen teilweise die Menschenrechte genommen werden? Das war für mich der Auslöser.
Ist das Recht, als Bundespräsident zu kandidieren, so essenziell?
Der Staat hat das Gesetz ohne Anklage gemacht. Das geht nach den Menschenrechtsgesetzen nicht. Sogar die Nazis wurden nach Menschenrechtsgesetzen verurteilt.
Ihre Chancen stehen gut, die Verfassungsänderung durchzusetzen. Sogar Heinz Fischer hat sich dafür ausgesprochen...
Ob die Zwei-Drittel-Mehrheit zustande kommt, hängt vom Josef Cap ab. Der hat ja oft mehr zu reden als der Bundeskanzler.
Verschaffen Sie dem Haus Habsburg durch Ihre Aktion ein Comeback?
Wir brauchen kein Comeback. Wir wollen nur die vollen Staatsbürger-Rechte. Wenn wir die gleichen Rechte wie die Kinder der verurteilten Nazis bekommen, wären wir vollkommen zufrieden. Die dürfen auch als Bundespräsident kandidieren.
Sie glauben, die Österreicher mögen die Monarchie weniger als die Nazis?
Ich glaube, es ist so. Anscheinend liegt den Österreichern das verkappte Deutschtum mehr als die Monarchie. Das merkt man auch am Ortstafels-Streit.
Apropos: Ortstafelstreit. Sie sind Kärntner. Was sagen Sie zur Situation in Ihrer Heimat?
Man sollte Kärnten aus Österreich ausschließen.
Wie stellen Sie sich das vor?
Jörg Haider wollte einen Freistaat Kärnten. Auf diese Idee könnte man jetzt zurückgreifen.
Das sind sehr radikale Worte über Iihre Heimat?
Ehrlich gesagt, fühle ich mich wie ein Österreicher, aber nicht als Kärntner.
Zurück zur Bundespräsidenten-Wahl. Wie würde Ihr Wahlprogramm ausschauen?
Ich möchte eine kantige Politik. Weicheier brauchen wir keine. Österreich hat viele Probleme, wenn die Regierung diese nicht erkennt, dann muss der Bundespräsident sie aufzeigen. Traut er sich das nicht, dann gehört er abgeschafft.
Wollen Sie damit sagen, dass Heinz Fischer zu diplomatisch ist?
Er laviert sich leider immer wie ein Fisch durch die Steine.
Falls das Habsburger-Gesetz im Nationalrat fällt, rechnen Sie sich dann realistische Chancen für die Wahl aus?
Für mich wird es schwierig. Ich kann derzeit nur schwer die nötigen Unterstützungsunterschriften sammeln, weil die Verfassung einen Kandidaten Habsburg theoretisch nicht vorsieht. Aber ich bin überzeugt, dass bei der übernächsten Wahl ein Habsburg gewinnen wird. Obwohl, ich bin zwei Jahre jünger als Heinz Fischer. Eigentlich könnte es sich noch ausgehen.
Wie viel kostet Sie Ihnen die Aktion?
Bis jetzt zirka 20.000 Euro. Muss ich bis Den Haag gehen, dann kann es auch 100.000 Euro kosten.


Ein Habsburger der sich freiwillig von einem "Kaiserreichsgebiet" nämlich Kärnten trennen will? Eine Schande für die Habsburger dieser verzogene Fratz! Man sollte ihn aus der Familie ausschliessen und verbannen. Da schimpft er darüber dass die Österreicher angeblich lieber Nazis haben wollen als die Monarchie und dann macht er eine solche frevelhafte und monarchiefeindliche Aussage wie sich von einem Bundesland zu trennen. Ja hat dieser Adelige überhaupt monarchische Gefühle? Ich hätte ihn gewählt, obwohl er ein Grüner ist und die mag ich bekanntlich überhaupt nicht, aber nach diesem Interview? NEIN!!! :twisted:

Damit hat er wahrscheinlich den überzeugtesten Monarchen - nämlich mich - überaus verärgert. Dann pfeiff ich auf die Wahl und wähl gar keinen!
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Re: Ulrich Habsburg-Lothringen will in die Hofburg

Beitragvon Mercury » So 14 Feb, 2010 2:14

Denk mal nach was du machst, Axel. :?
Du wählst eine Partei die Österreich von der Außenwelt abschotten will und einen kleinen unbedeutenden Alpenstaat, ähnlich der Schweiz daraus machen möchte.
Eine Partei die durch ihr Nationalgefühl und ihren Fremdenhass, die Idee des Vielvölkerstaates völlig ausschließt und somit Österreich von den glorreichen Zeiten der Österreich-Ungarischen Monarchie komplett trennt.
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Re: Ulrich Habsburg-Lothringen will in die Hofburg

Beitragvon Axel Zucker » So 14 Feb, 2010 3:38

Mercury hat geschrieben:Denk mal nach was du machst, Axel. :?
Du wählst eine Partei die Österreich von der Außenwelt abschotten will und einen kleinen unbedeutenden Alpenstaat, ähnlich der Schweiz daraus machen möchte.
Eine Partei die durch ihr Nationalgefühl und ihren Fremdenhass, die Idee des Vielvölkerstaates völlig ausschließt und somit Österreich von den glorreichen Zeiten der Österreich-Ungarischen Monarchie komplett trennt.


Schreibens keinen solchen Blödsinn. Die Blauen wollen ein förderales Europa und kein zentralistisches. Weiters kann ich keinen Fremdenhass erkennen. Nationalgefühl trennt? Und welcher Nationalmannschaft drücken wir dann die Daumen? Einer vereinten Europäischen? Und beim Schifahren freuen wir uns über jeden Europäer der gewinnt? Selten solch einen Blödsinn wie Ihren gelesen. Alle anderen Parteien lehnen genauso eine Monarchie ab. Vom ersten Wort bis zum letzten Punkt strotzt Ihr Beitrag von sinnfreier Propaganda.
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Re: Ulrich Habsburg-Lothringen will in die Hofburg

Beitragvon caddy40 » So 14 Feb, 2010 8:09

Das schmerzt den Kammerdiener, wieder eine Hoffnung weniger.
Stell den Strache auf, Zucker, dann hast deinen Monarchen. :lol: :lol:
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Re: Ulrich Habsburg-Lothringen will in die Hofburg

Beitragvon christian1985 » So 14 Feb, 2010 10:24

Mercury hat geschrieben:Denk mal nach was du machst, Axel. :?
Du wählst eine Partei die Österreich von der Außenwelt abschotten will und einen kleinen unbedeutenden Alpenstaat, ähnlich der Schweiz daraus machen möchte.
Eine Partei die durch ihr Nationalgefühl und ihren Fremdenhass, die Idee des Vielvölkerstaates völlig ausschließt und somit Österreich von den glorreichen Zeiten der Österreich-Ungarischen Monarchie komplett trennt.

Dafür, dass sie angeblich ein unbedeutender Alpenstaat sind, gehts ihnen aber erstaunlich gut, noch besser als Österreich als kleines Licht in der EU... :mrgreen:
Strache hat sich für Europa halt mit der populistischen Beifügung "nicht um jeden Preis" ausgesprochen, weil er weiß, dass dies die Leute gerne hören. Deshalb will er uns weder abschoten, noch sofort aus der EU austreten.
Dein 3. Argument ist jedoch zutreffend. Grade ein Monarchist, für den Nationalismus ein Fremdwort bleiben sollte, wählt die Blauen und das bei nem Mischvolk genannt Österreicher, wo es sowas wie "echte Wiener" und "echte Österreicher" doch gar ned gibt... :lol:
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Re: Ulrich Habsburg-Lothringen will in die Hofburg

Beitragvon Axel Zucker » So 14 Feb, 2010 12:34

caddy40 hat geschrieben:Das schmerzt den Kammerdiener, wieder eine Hoffnung weniger.
Stell den Strache auf, Zucker, dann hast deinen Monarchen. :lol: :lol:


Den Strache brauchen wir als Bürgermeister von Wien. Ein BP kann nix ausrichten. Das würd allen Parteien, ausser den Blauen, so passen wenns den Strache als BP in die Ecke stellen könnten damit er nix mehr zu melden hat.
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Re: Ulrich Habsburg-Lothringen will in die Hofburg

Beitragvon Axel Zucker » So 14 Feb, 2010 12:35

christian1985 hat geschrieben:
Mercury hat geschrieben:Denk mal nach was du machst, Axel. :?
Du wählst eine Partei die Österreich von der Außenwelt abschotten will und einen kleinen unbedeutenden Alpenstaat, ähnlich der Schweiz daraus machen möchte.
Eine Partei die durch ihr Nationalgefühl und ihren Fremdenhass, die Idee des Vielvölkerstaates völlig ausschließt und somit Österreich von den glorreichen Zeiten der Österreich-Ungarischen Monarchie komplett trennt.

Dafür, dass sie angeblich ein unbedeutender Alpenstaat sind, gehts ihnen aber erstaunlich gut, noch besser als Österreich als kleines Licht in der EU... :mrgreen:
Strache hat sich für Europa halt mit der populistischen Beifügung "nicht um jeden Preis" ausgesprochen, weil er weiß, dass dies die Leute gerne hören. Deshalb will er uns weder abschoten, noch sofort aus der EU austreten.
Dein 3. Argument ist jedoch zutreffend. Grade ein Monarchist, für den Nationalismus ein Fremdwort bleiben sollte, wählt die Blauen und das bei nem Mischvolk genannt Österreicher, wo es sowas wie "echte Wiener" und "echte Österreicher" doch gar ned gibt... :lol:


Wenns die ehemaligen Kronländer einbeziehen würden sind es sehr wohl viele echte (Monarchie)-Österreicher :wink:
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Re: Ulrich Habsburg-Lothringen will in die Hofburg

Beitragvon christian1985 » So 14 Feb, 2010 12:56

Axel Zucker hat geschrieben:
christian1985 hat geschrieben:
Mercury hat geschrieben:Denk mal nach was du machst, Axel. :?
Du wählst eine Partei die Österreich von der Außenwelt abschotten will und einen kleinen unbedeutenden Alpenstaat, ähnlich der Schweiz daraus machen möchte.
Eine Partei die durch ihr Nationalgefühl und ihren Fremdenhass, die Idee des Vielvölkerstaates völlig ausschließt und somit Österreich von den glorreichen Zeiten der Österreich-Ungarischen Monarchie komplett trennt.

Dafür, dass sie angeblich ein unbedeutender Alpenstaat sind, gehts ihnen aber erstaunlich gut, noch besser als Österreich als kleines Licht in der EU... :mrgreen:
Strache hat sich für Europa halt mit der populistischen Beifügung "nicht um jeden Preis" ausgesprochen, weil er weiß, dass dies die Leute gerne hören. Deshalb will er uns weder abschoten, noch sofort aus der EU austreten.
Dein 3. Argument ist jedoch zutreffend. Grade ein Monarchist, für den Nationalismus ein Fremdwort bleiben sollte, wählt die Blauen und das bei nem Mischvolk genannt Österreicher, wo es sowas wie "echte Wiener" und "echte Österreicher" doch gar ned gibt... :lol:


Wenns die ehemaligen Kronländer einbeziehen würden sind es sehr wohl viele echte (Monarchie)-Österreicher :wink:

Ändert aber nix daran, dass die "Österreicher" in Zeiten der Donaumonarchie stets ein Mischvolk waren und heute noch sind. An echten erkennbaren Österreicher gibts nicht. Deshalb tut sich die FPÖ auch so schwer mit der Definierung eines echten Wieners/Ösis. Da liegts halt nahe, sich als Deutscher zu fühlen, da hier die Abgrenzung bedeutend leichter fällt. Fragt man sich halt nur wieder, wie viele "Deutsche" hier in Österreich überhaupt noch leben. Der Strache sieht mir ja auch eher wie ein Südländertyp aus... :mrgreen:
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