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Griechenland- die Finanzkrise und seine Auswirkungen.

Politik der EuropÀischen Union

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Soll die EU ( EZB ) Griechenland Helfen.???

Ja, denn GR ist in der EURO-ZONE.
6
32%
Nein, denn wer mit verfÀlschten Zahlen sich in die EURO-ZONE gebracht hat , der soll auch damit selber fertig werden.
5
26%
Nein und außerdem GR aus der EURO-ZONE entfernen.
8
42%
 
Abstimmungen insgesamt : 19

Griechenland- die Finanzkrise und seine Auswirkungen.

Beitragvon Terek75 » So 07 Feb, 2010 2:20

Ein Staat, das seit seinem EU-Beitritt 1981 ( damals EG ) 300 Milliarden EURO Subventionen bekommen hat und immer noch mehr an Subventionen von den anderen 27-EU LĂ€ndern verbucht, ist praktisch BANKROTT.

Ich will mal fragen, ob es so leicht sein kann und soll das man seine Haushaltsdefizite, seit Jahren speziell seit der EinfĂŒhrung der EURO 2002, seine Bilanzen dermaßen zu manipulieren , und wo war den die EZB, und andere Gremien der EU, die dieser Sauerei hinweggeschaut haben.???
Jetzt, kommt heraus das auch andere SubventionslĂ€nder wie Spanien-Portugal in einem anderem ausmaß auch von der gleichen Krankheit betroffen sind.

Ist es denn möglich solche LÀnder, aus der EURO-Zone wieder rauszuwerfen.???

Oder wird die EURO, zum Opfer verfÀlschter Bilanzzahlen.?
Zuletzt geÀndert von Terek75 am Do 04 MÀr, 2010 19:22, insgesamt 1-mal geÀndert.
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Re: Griechenland- die Finanzkrise und seine Auswirkungen.

Beitragvon Arthus » So 07 Feb, 2010 10:22

Sie haben recht. Aber auch die neuen EU-Mitglieder sind pleite.
War wohl nix mit EU-Weltmacht. Wie den auch.
Ein Schwede hat eine ganz andere Denkweise und MentalitÀt als ein Portugiese.
Ein EnglÀnder eine andere als ein Grieche.
EU-der Turm zu Babel. Der nur solange hÀlt, solange die BRD zahlen kann.

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Re: Griechenland- die Finanzkrise und seine Auswirkungen.

Beitragvon Rotkaeppchen » Mo 08 Feb, 2010 11:32

Griechenland ist einfach zu weit weg, um es in die EU aufzunehmen. Und der griechische Wein verbloedet sowieso nur unsere Politiker noch mehr. :lol:
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Re: Griechenland- die Finanzkrise und seine Auswirkungen.

Beitragvon caddy40 » Mo 08 Feb, 2010 11:55

Das sieht man jetzt deutlich, du bist ein Rauschkind. :lol: :lol:
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Re: Griechenland- die Finanzkrise und seine Auswirkungen.

Beitragvon Rotkaeppchen » Mo 08 Feb, 2010 12:14

caddy40 hat geschrieben:Das sieht man jetzt deutlich, du bist ein Rauschkind. :lol: :lol:

Ich glaube du brauchst eine neue Brille.
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Re: Griechenland- die Finanzkrise und seine Auswirkungen.

Beitragvon Stefan S. » Mo 08 Feb, 2010 13:26

Terek75 hat geschrieben:Ich will mal fragen, ob es so leicht sein kann und soll das man seine Haushaltsdefizite, seit Jahren speziell seit der EinfĂŒhrung der EURO 2002, seine Bilanzen dermaßen zu manipulieren


Goldman Sachs half Griechenland bei Schuldenkosmetik
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Re: Griechenland- die Finanzkrise und seine Auswirkungen.

Beitragvon Terek75 » Mo 08 Feb, 2010 21:02

Also unabhÀngig was andere User im Forum zu diesem Thema Denken, aber ich finde es " unertrÀglich " hier in Deutschland lebender NETTO-STEUERZAHLER, das man solche LÀnder noch unter die Arme greifen soll.

Das gleiche kann ich auch fĂŒr ( unabhĂ€ngig welcher Ethnie ) auch fĂŒr SOZIAL-SCHMAROTZER in diesem Land sagen.

Wir hier in Nordrhein-Westfalen haben in manchen Gegenden noch die Infrastruktur aus den frĂŒhen 60 er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.Manche Stadt-teile sind und viele Straßen sind extrem SanierungsbedĂŒrftig.Allein schon die Schulen in NRW.Auch muss endlich Schluss sein mit der OST-SOLIDARITÄTS- ZUSCHLAG.Jede Region in Europa und auch Regional im Beispiel NRW ( BundeslĂ€nder ) sollen und dĂŒrfen frei Handeln können mit dem Geld was Sie erwirtschaften.

Diejenigen die nicht erwirtschaften können oder wollen, sollen nicht mit SUBVENTIONEN die Wir erwirtschaften ĂŒber Ihre VerhĂ€ltnisse leben.
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Re: Griechenland- die Finanzkrise und seine Auswirkungen.

Beitragvon Feyd_Rautha » Mo 08 Feb, 2010 21:30

Ich weise ja andernorts vielfachst auf die verheerenden Rolle des neoliberal-imperial agierenden Neu-Deutschlands gegen die Menschen Europas, vor allem gegen die Menschen SĂŒdosteuropas hin - die Verbrechen gegen Jugoslawien waren nur der Anfang ...



Pleite made in BRD
Der drohende Kollaps der Staatsfinanzen in sĂŒdeuropĂ€ischen Euro-LĂ€ndern ist die direkte Folge der aggressiven deutschen Außenwirtschaftspolitik
Von Tomasz Konicz

Feier zur Euro-EinfĂŒhrung am 1. Januar 2002 in Berlin. Der Jubel ĂŒber die GemeinschaftswĂ€hrung dĂŒrfte sich mittlerweile in Grenzen halten
Foto: AP
Wirtschaftsminister Rainer BrĂŒderle (FDP) dĂŒrfte die Lufthoheit ĂŒber Deutschlands Stammtische sicher sein, nachdem er sich Ende Januar ausdrĂŒcklich gegen jegliche Finanzhilfen fĂŒr das von einem Staatsbankrott bedrohte Griechenland aussprach. Es könne nicht sein, »daß jetzt die deutschen und französischen Steuerzahler die Mißentwicklung in Griechenland zu finanzieren haben«, polterte BrĂŒderle anlĂ€ĂŸlich des Weltwirtschaftsforums in Davos in der Welt. Die EuropĂ€ische WĂ€hrungsunion sei jedenfalls nicht gefĂ€hrdet, so der liberale Politiker: »Wenn sich alle an die Spielregeln halten, ihre Hausaufgaben erfĂŒllen, dann funktioniert das auch.«

BrĂŒderle vergaß allerdings die Welt-Leserschaft darĂŒber in Kenntnis zu setzen, wer eigentlich die Spielregeln im Euro-Raum gemacht hat. Die strikten Vorgaben des Euro-StabilitĂ€tspaktes wurden vor allem auf Betreiben Berlins realisiert. Die deutsche Politik sorgte auch dafĂŒr, daß die EuropĂ€ische Zentralbank nicht befugt ist, griechische Staatsanleihen aufzukaufen, wie es etwa die britischen und amerikanischen Zentralbanken mit den Staatsanleihen ihrer LĂ€nder tun. Hierdurch wollten die deutschen Verfasser des Maastrichter Vertrags erreichen, daß jedes Euro-Land durch den »Finanzmarkt« zur strikter Haushaltsdisziplin genötigt wirde und »nicht auf die SolidaritĂ€t aller zĂ€hlen kann«, wie die Frankfurter Rundschau ausfĂŒhrte. Der Möglichkeit zum Gelddrucken vermittels des Aufkaufs der eigenen Staatsanleihen beraubt, droht Griechenland tatsĂ€chlich ein Staatsbankrott, sobald die FinanzmĂ€rkte nicht mehr bereit sind, griechische Obligationen weiter aufzukaufen.

...



http://www.jungewelt.de/2010/02-09/023.php

Hinter der Maske der Verbrechen und der Kriege Neu-Deutschlands lauert wieder das deutsche Kapital und erinnert sich immer genauer an 1933 ff ...

...
der Tod ist ein Meister aus Deutschland sein Auge ist blau
er trifft dich mit bleierner Kugel er trifft dich genau
...


http://www.celan-projekt.de/todesfuge-deutsch.html

Leider schon wieder.



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http://www.youtube.com/watch?gl=US&feat ... a58TdbRGJ4
Time it was and what a time it was it was,
A time of innocence a time of confidences.
Long ago it must be, I have a photograph
Preserve your memories, they're all that's left you
http://www.youtube.com/watch?v=Lf7yhnWO ... re=related
Es sei Friede! (Karl May)
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Re: Griechenland- die Finanzkrise und seine Auswirkungen.

Beitragvon wartl » Di 09 Feb, 2010 21:05

Der Leitartikel der Wiener Zeitung sieht die Thematik etwas anders als die meisten Vorposter:
http://www.wienerzeitung.at/default.asp ... cob=470644
F-R hat richtigerweise den Zusammenhang mit der neoliberalen Deformation Europas und der aggresiven Exportorientierung Deutschlands erwÀhnt. Auch hierzu gibt es einen entsprechenden Link:
www.blaetter.de/artikel.php?pr=2520
sowie die Bemerkung von Kurt Tucholsky: "Export ist, wenn andere kaufen sollen, was wir nicht kaufen können"
Es ist genug Platz im Sack, um die Faust darin zu ballen (Karl Kraus)
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Re: Griechenland- die Finanzkrise und seine Auswirkungen.

Beitragvon Terek75 » Do 11 Feb, 2010 10:26

Entnommen aus der FAZ ( Frankfurter Allgemeine Zeitung )

http://www.faz.net/s/RubBA38892BD32C424 ... ntent.html

Die Schuld der anderen
Von Michael Martens

In Griechenland liefern Teile der politischen und publizistischen Öffentlichkeit eine ĂŒberraschende ErklĂ€rung fĂŒr die Athener Krise: Das Ausland ist schuld. Dass derlei Ansichten von der mit unerschĂŒtterlicher RegelmĂ€ĂŸigkeit ins Parlament gewĂ€hlten Kommunistischen Partei (KKE) geĂ€ußert werden, ĂŒberrascht nicht. So sprach die KKE-Chefin Papariga unlĂ€ngst davon, dass sich das Land im „Kriegszustand“ befinde und rief zu Streiks auf. Doch auch aus gemĂ€ĂŸigten Kreisen ist Erstaunliches zu hören.

Das linksliberale Athener Blatt „Eleftherotypia“ kritisierte, dass sich Deutschland nicht solidarisch mit Griechenland verhalte und stellte nicht zum ersten Mal einen Zusammenhang mit dem Weltkrieg her – schließlich weigere Berlin sich auch, Reparationen zu zahlen. Besonders hat es das Blatt auf Finanzminister SchĂ€uble abgesehen, den man mit „mittelalterlich-teutonischer Barbarei“ zu Werke gehen sieht.


Der Athener Publizist Takis Michas, seinen Landsleuten durch die EnthĂŒllung der finanziellen UnterstĂŒtzung Griechenlands fĂŒr den serbischen Gewaltherrscher Milosevic bekannt geworden, hat die Haltung, die Schuld fĂŒr die hausgemachte Misere im Ausland zu suchen, in einem Beitrag fĂŒr das „Wall Street Journal“ analysiert: Gebe das Management einer Firma falsche Daten zur finanziellen Lage des Unternehmens heraus, gelte das als Betrug, so Michas. In Athen hingegen mĂŒssten die vermeintlich Verantwortlichen keine Furcht davor haben, zur Rechenschaft gezogen zu werden. Der mangelnde Wille oder die UnfĂ€higkeit der griechischen Justiz sowie der Politik, die Drahtzieher der StatistikfĂ€lschungen zur Rechenschaft zu ziehen, habe ein „moralisches Vakuum“ geschaffen, dass nun allen möglichen Verschwörungstheorien den Weg ebne.

Laut mehrerer Umfragen bekunden rund zwei Drittel der GriechenVerstĂ€ndnis fĂŒr harte Entscheidungen der Regierung. Etwa die HĂ€lfte der Befragten war zwar gegen eine Anhebung des Renteneintrittsalters, aber mehr als 70 Prozent zeigten UnverstĂ€ndnis fĂŒr die Proteste und Streiks.



Also der Schuldige steht fest...DEUTSCHLAND....Übrigens haben die Hellenen die TÜRKEN auch vergessen miteinzubeziehen.Denn durch diese mussten Sie sich ja MilitĂ€risch HochrĂŒsten..???

Mann mann, und ich glaubte immer das Wir TÜRKEN Paranoid wĂ€ren.Anscheinend nicht...
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