• Foren-Übersicht ‹ International Außenpolitik Forum ‹ Südamerika
  • Ändere Schriftgröße
  • Druckansicht

Gigantischer Kokainproduzent

Neue global Player zwischen inneren Problemen und äußerem Geltungswunsch?

Moderatoren: Watchdog, Shir Khan, morpheus, Kugelfisch, Little_Nemo

Antwort erstellen
18 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2

Re: Gigantischer Kokainproduzent

Beitragvon Knud » Mo 27 Okt, 2008 16:41

Temper hat geschrieben:Was ist denn das für eine wirre These? Hast du überhaupt eine Ahnung über die Zustände in Kolumbien? Der Kampf Staat gegen FARC? Nebenbei noch einige paramilitärische Gruppierungen die beide bekämpfen? Der Staat Kolumbien führt schon lange ausserdem einen Kampf gegen die Kokainproduzenten, Felder werden vom Flugzeug aus mit Chemikalien eingfesprüht die alles pflanzliche vernichten. Die Armee "rodet" Felder" wenn sie welche finden, geheime Labors im Dschungel werden täglich gesprengt....etc. und du dbehauptest der Staat Kolumbien bezahlt die USA mit Kokain? Du hast ja einen Schuss...



....wir wollen es uns doch nicht zu einfach machen.
Wer die Situation in diesem Gebiet etwas kennt, muss einfach differenzieren, es sei denn er ist Teil einer der aktiven Parteien.

Venezuelas "HUGO" träumt doch seinen Traum vom roten Bolivar, natürlich ist er das. Zu seinen gekauften Vasallen gehören Bolivien, Kuba, Haiti, Nicaragua und nicht zu vergessen die Terroristen im Grenzgebiet zu Kolumbien Ferc & Co. Das Kolumbien sich hier nicht einreihen will, erzürnt natürlich Hugo.

Aber Kolumbien will , mit Hilfe der USA, aus dem Dilemma aus Terror und Drogen aussteigen. Es ist, und das beweisen auch die Zahlen aus Afg.,nicht einfach. Mann muss erst einmal dem Bauern dort vorrechnen, dass ein Zentner Opium/Koka weniger wert ist als ein Zentner Weizen.

Also etwas weniger Arroganz, mehr prakmatische Ansätze und auch echte Alternativen bieten.

Mir kommt es manchmal so vor, da zu viele Leute ein Interesse an dem Geschäft mit Drogen haben, dass es eine Änderung der Situation nicht geben soll.

Hier könnte der Königsweg sein:

"Freigabe aller Drogen"

Wer sich vernichten will hat auch heute schon die Möglichkeit das mit Alkohol und Tabak zu tun.

Nach einer Freigabe der Drogen und dem sich dann bildenden Marktpreis,
ist es für viele Organisationen kein Geschäft mehr.

Selbstverständlich werden diese Gruppen Alles unternehmen um eine Freigabe zu verhindern.

Knud
Actore non probante reus absolvitur
Benutzeravatar
Knud
power User
 
Beiträge: 2052
Registriert: Mi 21 Mai, 2008 16:56
Nach oben

Re: Gigantischer Kokainproduzent

Beitragvon lauze » Mi 19 Nov, 2008 19:53

Knud hat geschrieben:....wir wollen es uns doch nicht zu einfach machen.
Wer die Situation in diesem Gebiet etwas kennt, muss einfach differenzieren, es sei denn er ist Teil einer der aktiven Parteien.

Venezuelas "HUGO" träumt doch seinen Traum vom roten Bolivar, natürlich ist er das. Zu seinen gekauften Vasallen gehören Bolivien, Kuba, Haiti, Nicaragua und nicht zu vergessen die Terroristen im Grenzgebiet zu Kolumbien Ferc & Co. Das Kolumbien sich hier nicht einreihen will, erzürnt natürlich Hugo.

Aber Kolumbien will , mit Hilfe der USA, aus dem Dilemma aus Terror und Drogen aussteigen. Es ist, und das beweisen auch die Zahlen aus Afg.,nicht einfach. Mann muss erst einmal dem Bauern dort vorrechnen, dass ein Zentner Opium/Koka weniger wert ist als ein Zentner Weizen.

Also etwas weniger Arroganz, mehr prakmatische Ansätze und auch echte Alternativen bieten.

Mir kommt es manchmal so vor, da zu viele Leute ein Interesse an dem Geschäft mit Drogen haben, dass es eine Änderung der Situation nicht geben soll.

Hier könnte der Königsweg sein:

"Freigabe aller Drogen"

Wer sich vernichten will hat auch heute schon die Möglichkeit das mit Alkohol und Tabak zu tun.

Nach einer Freigabe der Drogen und dem sich dann bildenden Marktpreis,
ist es für viele Organisationen kein Geschäft mehr.

Selbstverständlich werden diese Gruppen Alles unternehmen um eine Freigabe zu verhindern.

Knud


gefällt mir, dein beitrag..aber könnte dies nicht gerade ein weg sein, der einige probleme beheben könnte, "die legalisierung von drogen"..
faire preise für die bauern,der drogenmarkt wäre auch in unseren ländern leichter kontrollierbar uvm...am ende ein betrieb ala pharmakonzern..entsprechende teuer haltung der drogen natürlich, um sie nicht zu leicht zugänglich zu machen..UND desweiteren verwendet man ja beispielsweise kokain auch für tee usw ( ja ich weiß vergleichweise zu drogenproduktion ist das NICHTS, aber dennoch).

A propos so ganz einfach kannst du dirs auch nicht machen mit dem thema kolumbien-USA...immerhin kann man das ganze auch umdrehn..die usa verliert sämtliche verbündete und kontrolle über südamerika..ist es da nicht allzu logisch dass sie kolumbien im "kampf" gegen chavez,morales und co unetrstützen?!
lauze
regelmäßiger Gast
 
Beiträge: 251
Registriert: Di 18 Nov, 2008 14:46
Nach oben

Re: Gigantischer Kokainproduzent

Beitragvon Knud » Mi 19 Nov, 2008 21:14

lauze hat geschrieben:
A propos so ganz einfach kannst du dirs auch nicht machen mit dem thema kolumbien-USA...immerhin kann man das ganze auch umdrehn..die usa verliert sämtliche verbündete und kontrolle über südamerika..ist es da nicht allzu logisch dass sie kolumbien im "kampf" gegen chavez,morales und co unetrstützen?!


.....ja es ist nicht nur logisch sondern, aus der machtpolitischen Sicht einer Supermacht, geradezu notwendig.

Aber hier spielt, wie meist im Leben, wieder die Historie eine wichtige Rolle.
Alle USA-Gegner in Lateinamerika sind nicht gerade vom Himmel gefallen oder durch die ehemalige UDSSR missioniert worden, nein die Gründe für die USA-feindliche Haltung ist hausgemacht. Arroganz und Gier US-amerikanischer Konzerne und Regierungen, die ihnen genehme korrupte Machthaber installierten, haben die Menschen massenweise dem Kommunismus zu getrieben. Eine partnerschaftliche, weitsichtige Politik der USA hätte das verhindern können.
Hier bauen sich Vergleiche mit Südostasien auf. (aber das ist ein neues Thema)
Die Sache ist verfahren und dennoch, auch und gerade für die Latinos, sollte man eine Umkehr versuchen. Der Weg eines "Hugo-venezolanis" wird zwangsläufig die Situation, wirtschaftlich, in eine Sackgasse führen.

Nur durch eine Öffnung beider Seiten, ähnlich einer EU, und partnerschaftlichem Umgang miteinander ist vielleicht dieser Gordische Knoten noch zu lösen.

Knud
Actore non probante reus absolvitur
Benutzeravatar
Knud
power User
 
Beiträge: 2052
Registriert: Mi 21 Mai, 2008 16:56
Nach oben

Re: Gigantischer Kokainproduzent

Beitragvon Ochsenkopf » Mo 22 Dez, 2008 13:14

psnd hat geschrieben:So wirr ist Löwenherzens These doch gar nicht. Es kann als einigermaßen sicher angesehen werden das die USA den KAmpf gegen die kommunistisch/marxistisch FARC und andere lateinamerikanische kommunistische Bürgerkriegsparteien u.a. mit Kokaninverkäufen finazierten (Iran-Contra-Affäre ? Alfred W. McCoy: The Politics of Heroin. CIA Complicity in the Global Drug Trade ).


Umgekehrt, die FARC ua. linksextreme Terroristen finanzieren sich durch Drogen.
Leider finanzieren sich auch die Drogenbarone durch Rauschgift, und die sind meist ultrarechts.

Ob rechts oder links, Mörder ist eben Mörder ohne Skrupel und Moral, das ist allen gemeinsam.
Benutzeravatar
Ochsenkopf
Warnungen: 1
 
Beiträge: 3225
Registriert: Mo 09 Jul, 2007 12:57
Wohnort: Westösterreich
Nach oben

Re: Gigantischer Kokainproduzent

Beitragvon HugoGrotius » Mo 22 Dez, 2008 13:24

ricbrunello hat geschrieben:Kolumbien ist weiter Weltmeister in Sachen Kokain-Produktion.


und nicht nur das! sie haben auch schöne frauen dort. ist echt ne reise wert! :wink:
Muuuhh!
Benutzeravatar
HugoGrotius
erfahrener User
 
Beiträge: 697
Registriert: Fr 26 Sep, 2008 11:32
Nach oben

Re: Gigantischer Kokainproduzent

Beitragvon Knud » Mo 22 Dez, 2008 14:25

HugoGrotius hat geschrieben:und nicht nur das! sie haben auch schöne frauen dort. ist echt ne reise wert! :wink:



...na es hält sich in Grenzen, ich komme gerade aus der Region, auch dort gibt es schöne und weniger schöne Frauen..

Knud
Actore non probante reus absolvitur
Benutzeravatar
Knud
power User
 
Beiträge: 2052
Registriert: Mi 21 Mai, 2008 16:56
Nach oben

Re: Gigantischer Kokainproduzent

Beitragvon Germ » Mi 27 Mai, 2009 22:17

Knud postete:

Aber Kolumbien will , mit Hilfe der USA, aus dem Dilemma aus Terror und Drogen aussteigen. Es ist,
und das beweisen auch die Zahlen aus Afg.,nicht einfach. Mann muss erst einmal dem Bauern dort
vorrechnen, dass ein Zentner Opium/Koka weniger wert ist als ein Zentner Weizen.



Wenn meine keine Ahnung hat, sollte man entweder die Schnüss halten oder
sich erst vernünftig informieren, bevor man in dem Froschkonzert sein Quak Quak abgibt.

Tatsache ist, dass unter der Taliban-Regierung dort die Drogen gegen 0 gefahren wurden,
weil Drogen im Koran nicht erlaubt werden.
Tatsache ist ebenso, dass die U$A den Drogenanbau fördern. Wozu aber
will die U$A den Opiumanbau beherrschen ? Das Roh-Opium wird z.B. reichlichst für
medizinische Zwecke benötigt, andererseits auch um damit Gesellschaften zu zerstören.
80% der Drogen in Hamburg kommen aus Afghanistan.
Aber wie werden sie dorthin geschleust ?

3 mal doof fragen.

Germ gibt dann eine ebensolche doofe Antwort.

Einmal vernünftig fragen und
Germ gibt dann eine vernünftige Antwort.

Wil leben in einer Informationsgesellschaft; Man bemühe sich also auch selber mal
um vernünftige, richtige Informationen.

Herzlichst

Germ
Welch eine Offenbarung niederster Gesinnung:

Simsalabim

und schon entblößt sich ein dummer unreifer Mensch, als ein gewaltgeiles Vieh!
Benutzeravatar
Germ
Gesperrt
 
Beiträge: 5812
Registriert: So 12 Aug, 2007 2:11
Wohnort: NRW
Nach oben

Re: Gigantischer Kokainproduzent

Beitragvon McGarry19761410 » Do 28 Mai, 2009 21:51

Felder werden vom Flugzeug aus mit Chemikalien eingfesprüht die alles pflanzliche vernichten.


Mit Kollateralschäden, sodass etlichen Bananenbauern auch die ganze Ernte einging, die Bananenplantagen aufeinmal vernichtet waren und diese Bauern selber krank wurden. In großer Zahl wohlgemerkt!

Es wird sogar gemunkelt, diese Sprühaktionen wurden gemacht, um eben Campesinos von diesem Land zu vertreiben, sodass manche US Firmen eben dort etwas aufbauen können.

FARC oder Paramilitärs, klar alle durch Drogen finanziert, sonst würden sie gar nicht mehr überleben. Und Uribe? Unter dem Deckmantel gegen Drogen führt er einen perversen Krieg gegen Sozialisten usw. Eben auch mit Sprühaktione, wo dann etliche unschuldige Bauern die eben Bananen usw anbauen drankommen.
McGarry19761410
Warnungen: 1
 
Beiträge: 182
Registriert: Fr 07 Dez, 2007 14:53
Nach oben

Vorherige

Antwort erstellen
18 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2

Zurück zu Südamerika

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

Navigation
  • Anmelden
  • Neue Beiträge
  • Aktive Themen
  • FAQ
  • Suche
  • Mitglieder
Donate / Support
Foren
  • Innenpolitik Österreich
  • Innenpolitik Deutschland
  • Parteien-Wahlen
  • EU-Europäische Union Forum
  • Kriege, Krisen, Brennpunkte
  • USA - Nordamerika Forum
  • Naher Osten
  • Eurasien
  • Afrika
  • Globale Beziehungen
  • Südamerika
  • Wirtschaft & Finanzen
  • Staat - Demokratie
  • Gesundheit & Sport & Bildungssystem & Gesellschaft
  • Gender Forum
  • Weltanschauungsforum
  • Wissenschaft & Umweltschutz
  • Geschichts Forum
  • Film - Fernsehen - Internet
  • Kultur,Literatur, Musik
  • Literatur Forum
  • Politik Forum Ankündigungen
  • Int. Angelegenheiten
  • User stellen sich vor
  • English Forum
  • Wahlforum
  • Wahlkabine
  • Menschen für Menschenrechte
  • Israel
  • Mystik und Geheimgesellschaften
  • Wünsche Anregungen
  • Promotion
  • Plauderforum
Social Bookmarks
Bookmark and Share
  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde

Social Bookmarking

Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Webdesign | Impressum

Partnerlinks: : Webdesign Contest : Peters Web :Internet-Marketing : Austrolinks - Deine österreichische Suchmaschine : Kroatien Immobilien : Gothic Clothing Shop : VisionD : Politikspiegel.at : DerBörsianer.com

Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO