Die QUELLE dieser Bekantgebung ist DW-WORLD.DE - DEUTSCHE WELLE
[ anzunehmen in der Woche beginnend am Samstag, 25. Oktober 2008 ( kein anderes Datum als das heutige ist DORT angegeben woraus hervor geht wann dieser Text erstmalig DORT eingestellt wurde ) ]
Warten auf Hilfe - ehemalige Heimkinder fordern Wiedergutmachung
Die katholische Kirche will das Leid der ehemaligen Heimkinder noch nicht anerkennen.
Sie wurden misshandelt, gedemütigt, zu Arbeit verpflichtet. In den 50er- und 60er Jahren haben viele Kinder in Heimen, die meisten von der katholischen und der evangelischen Kirche betrieben, die Hölle erlebt. Jahrzehnte haben sie geschwiegen; nun gehen sie an die Öffentlichkeit, fordern eine Entschuldigung und finanzielle Wiedergutmachung für geleistete Arbeit. Die evangelische Kirche von Hannover hat nun ihre Schuld eingestanden. Aber die katholische Kirche und auch die Politik tun sich immer noch schwer. Zwei Jahre lang hat sich der Petitionsausschuss des Bundestages mit der Frage der ehemaligen Heimkinder befasst. Ergebnis: Entscheidung vertagt, zunächst erhalten die Heimkinder keine Rente für geleistet Kinderarbeit. Wir zeigen Schicksale und die Debatte um Wiedergutmachung.«
Edit - Werbung für fremdes Forum.
morpheus
Informationen zum Thema: Warten auf Hilfe - ehemalige Heimkinder fordern Wiedergutmachung«
MISSHANDELTE HEIMKINDER - Deutsche Welle nimmt sich dem Thema an. Edit- Werbung für fremdes Forum/morpheus
Edit - Werbung für fremdes Forum/morpheus
»Entschädigung für MISSHANDELTE HEIMKINDER
Die Verhältnisse und angewandte Methoden und die stattfindende systematische Misshandlung und Ausbeutung der minderjährigen "Insassen" in den meisten der "JUGENDWOHLFAHRTseinrichtungen" betrieben über drei bis vier Jahrzehnte hinweg im "Wirtschaftswunderland Westdeutschland" waren weitgehend genau die gleichen, die von Paul Schäfer ( Ex-SS und ehemaliger Bethel-Erzieher ) – “im Dienste des Herrn" ( so behauptete er ) – jahrzehntelang in der Colonia Dignidad in Chile praktiziert wurden und Gang und Gebe waren. Und Paul Schäfer ( jetzt in seinen hohen achziger Jahren ) sitzt heute im Gefängnis dafür.
Absolut müssen alle durch diese westdeutsche, NACHKRIEGSDEUTSCHE "Heimerziehungsquälerei" und "Arbeitsausbeuterei" Geschädigten entschädigt werden !!! - entschädigt werden von den Misshandlern und Nutznießern und allen die davon profitiert haben UND VON IHREN RECHTSNACHFOLGERN. Menschenrechtsverbrechen verjähren nicht !
Ich persönlich – ein misshandeltes und ausgebeutet "Ehemaliges Heimkind" im Bethel-eigenen FREISTATT ( Niedersachsen ) in den 1960er Jahren – stelle diese Forderungen unabläßlich nun schon seit Mitte 2003, wie aus dem gesamten Inhalt der umfangreichen nichtkommerziellen auf meine eigenen Kosten betriebene Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG @ www.heimkinder-ueberlebende.org / www.care-leavers-survivors.org hervorgeht.
Die in dem Wochen-Programm "POLITIK DIREKT" auf DW-WORLD.DE - DEUTSCHE WELLE zu der Frage »Sollen misshandelte Heimkinder entschädigt werden?« veröffentlichten Zuschauer / Hörer / Leser Meinungen ( in der Woche vom 23.10.2008 bis zum 29.102008 ) sind von DEUTSCHE WELLE von der ursprünglichen URL [was kein Diskussionsforum war !!!] auf folgende neue URL verschoben worden: http://www.dw-world.de/dw/article/0,214 ... 12,00.html[was kein Diskussionsforum ist !!!] ( für wie lange diese Meinungen aber jetzt dort bestehen bleiben werden, ist nicht gewiß ).
Ganz besonders beeindruckt bin ich persönlich auch von der abschließenden dortigen Lesermeinung von Sieglinde Alexander aus der USA ( vom 29.10.2008 ):
»Wenn die Vergehen an allen 500000 ehemaligen Heimkindern, die psychisch, körperlich und sexuell misshandelt und viele davon als Arbeitssklaven verwendet wurden, keine Gerechtigkeit erfahren, erklärt sich die deutsche Gesellschaft, die Religion und die Regierung mit den Entwürdigungen und begangenen[Menschenverletzungen /]Menschenrechtsverletzungen der Nachkriegszeit einverstanden.«
Womit Sieglinge Alexander ( die selbst von 1964-1968 [ als Waltraut Jung] ein "Ehemaliges Heimkind" im dem geschlossenen Mädchenerziehungsheim "Haus Weiher" in Hersbruck, eine Zweiganstalt der evangelisch-lutherischen Rummelsberger Anstalten", gewesen war, und dort misshandelt worden ist ), meines Erachtens, die anhaltende Situation in dieser Sache in Deutschland noch einmal ganz genau und kurz und bündig und zusammenfassend auf den Punkt gebracht hat.
Meine eigene dortige Lesermeinung ( vom 28.10.2008 ) wurde leider nicht von DEUTSCHE WELLE freigeschaltet, d.h. ist leider nicht veröffentlicht worden, und eine Lesermeinung von SANCTA GLORISSIMA NONGRATA ( gleichem Datums ) leider auch nicht.
Siehe dazu folgenden Volltext aus der Neue Luzerner Zeitung, vom 06.11.2008 ( den mir, freundlicherweise, jemand aus Deutschland per Email nach Australien hat zukommen lassen )
„Katholische Kirche: «Wir bitten alle um Verzeihung»“
EXPRESS:
• Das Parlament der Luzerner Landeskirche hat gestern eine Erklärung verabschiedet.
• Es bittet Heimkinder, denen Kirchenleute Leid angetan haben, um Entschuldigung.
Das 100-köpfige Parlament der Römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Luzern hat gestern eine Erklärung zum Schicksal von Verding- und Heimkindern verabschiedet.
Kernsätze:
• «Wir bitten alle um Verzeihung, denen als Verding- und Heimkindern Unrecht geschah.»
• «Wir werden eine Studie in Auftrag geben, die der Frage nachgeht: Welches sind die gesellschaftlichen und ideologischen Ursachen dafür, dass der christlich gebotene Einsatz für Unterstützungsbedürftige nicht selten mit unterdrückerischen Mitteln geleistet wurde und wird?»
• «Wir regen an, ein Denk-Mal zu errichten.» Und: «Wir stellen dessen Finanzierung sicher.»
Missbräuche in Luzerner Heimen
Auslöser dieser Erklärung: In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden in den Heimen Knutwil, Luzern, Rathausen und Sursee Kinder aus sozial schwierigen Situationen erzogen, vor allem von kirchlichen Ordensleuten. Viele Kinder erlitten Strenge und Gewalt, einige wurden sexuell missbraucht. Die Opfer, heute 70 Jahre und älter, leiden noch immer. Wie viele es sind, lässt sich kaum mehr erheben. Ein Dutzend ehemaliger Verdingkinder verfolgte gestern die Debatte im Kantonsratssaal auf der Tribüne.
Die Erklärung des Luzerner Kirchenparlaments geht auf einen Vorstoss der Parlamentarier Hans Egli und Florian Flohr zurück. Der Wortlaut der Erklärung wurde mit der Regionalgruppe Luzern der Organisation «Verdingkinder suchen ihre Spur» besprochen. Der Synodalrat hat auch bereits 3000 Franken für die Errichtung des Denkmals ins Budget 2009 aufgenommen.
Das Papier der Kirchenbasis mag wie Vergangenheitsbewältigung wirken - es ist durchaus aktuell. Vorgestern wurde bekannt, dass sich ein Kapuzinerpriester in Fribourg über Jahre an Knaben verging. Als das ruchbar wurde, versetzten die Kirchenoberen den Täter flugs nach Frankreich. Dort machte er weiter.
Die Erklärung war gestern unter den Synodalen (Parlamentariern) umstritten.
Erwin Aregger beantragte Nichteintreten: Die Bitte um Entschuldigung sei ehrenwert, habe aber den falschen Absender. Für Verfehlungen hätten sich die beteiligten Ordensgemeinschaften zu entschuldigen, allenfalls der Kanton Luzern als Betreiber der Heime - «aber nicht die Landeskirche, die es damals noch gar nicht gab. Wir laufen Gefahr, dass wir noch für ganz andere Dinge Verantwortung übernehmen müssen.» Dieser Ansicht schloss sich seine Ratskollegin Marianne Kurmann an.
«Zuerst an die Opfer denken»
Dem entgegnete Postulant Florian Flohr, es stehe der Kirche gut an, «zuerst an die Opfer zu denken» und nicht an Zuständigkeiten. Weitere Votanten teilten diese Ansicht. Mit grossem Mehr trat die Synode auf das Geschäft ein. Sie verabschiedete die Erklärung schliesslich mit 60 Ja- zu 8 Nein-Stimmen bei 12 Enthaltungen.
Von Andreas Töns
QUELLE: Neue Luzerner Zeitung, 06.11.2008
Wann wird dieKatholische Kirche in Deutschlandund dieKatholische Kirche in Österreichdiesem Beispiel der Luzerner Katholiken folgen???
Vielleicht warten die deutschen und österreichischen Kirchenoberhäupter aber auch erst auf spezifische, diesbetreffende Anweisungen vom deutschen Papst - Josef Ratzinger: Papst Benedikt XVI. ???
Was das katholische Österreich betrifft, erhielt ich am 30. Oktober 2008 folgendes Schreiben:
»Liebe ehemalige Heimzöglinge!
Es gab in Österreich auch diese „Erziehungsheime“
Für Mädchen Wiener-Neudorf (bei Wien), St. Martin (bei Schwaz in Tirol), Martinsbühel (bei Innsbruck), Scharnitz (Tirol)
Wir wurden aus den Familien gerissen, als Kinder schwer misshandelt und teilweise sexuell missbraucht.
Nur ehemalige Erziehungsheimzöglinge wissen wie schmerzhaft und erniedrigend diese Zeit war.
Die Republik Österreich, hat bis heute ihren Mantel des Schweigens darüber gebreitet.
Aber die Opfer klagen an und fordern ihr Recht auf Aufarbeitung.
Viele Leidensgenossen fanden durch ihr Traumata nicht mehr den Weg in ein normales Leben. Einige nahmen sich in ihrer Verzweiflung selbst das Leben.
Wir fordern wie alle anderen ehemaligen Erziehungsheiminsassen, die Aufklärung dieser raben schwarzen Vergangenheit.
Alois Lucke Präs. JKV-Österreich
Im Anhang übersende ich Ihnen ein Foto das zeigt wie wir als geschundene Kinder der Öffentlichkeit vorgeführt wurden. Ein zweites Foto zeigt das Erziehungsheim Westendorf. (Das Haus der Tausend-Tränen).«
[ das Erscheinungsdatum dieser Bekanntgebung im Internet ist Dienstag, 18. November 2008, 14:00 Uhr ]
»Aktuelle Themen
AFET-intern
Heimerziehung der 50/60er Jahre
AFET und DIJuF[ „Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V.“ ] wurden vom Petitionsausschuss [ des Bundestags ] gebeten, eine Konzeption für ein Projekt zu erstellen. Hintergrund ist, dass seit einigen Jahren Menschen öffentlich auf ihr Leid aufmerksam machen, das ihnen als Fürsorgezöglinge in der Zeit zwischen 1950 und 1970 in Einrichtungen der freiwilligen Erziehungshilfe und Fürsorgeerziehung der Bundesrepublik widerfahren ist. Sie beklagen nachhaltige Schädigung durch die erfahrene körperliche und seelische Grausamkeit, entwürdigende Erziehungsmaßnahmen und Misshandlung, aber auch Renteneinbußen durch Zwang zur Arbeit ohne entsprechende Sozialversicherung.
Aufgrund von Eingaben Ehemaliger an den Petitionsausschuss des Bundestags in 2006 hat sich dieser seitdem intensiv mit dem Thema befasst. Nach mehreren Beratungsterminen, Anhörungen von Betroffenen und Sachverständigen sieht und anerkennt der Petitionsausschuss [ des Bundestags ], dass Kinder und Jugendliche in Erziehungsheimen dieser Zeit Unrecht erlitten haben können und bedauert dies zutiefst.
Im Rahmen seiner Beratungen kam der Petitionsausschuss [ des Bundestags ] zu dem Schluss, dass eine gründliche Aufarbeitung der Problematik mit dem üblichen parlamentarischen Verfahren nicht zu leisten ist. Vor diesem Hintergrund bat er im Juni 2008 die Vorsitzenden von AFET und DIJuF (Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht), Herrn Kröger und Herrn Mörsberger zu einem Berichterstattergespräch. Erörtert wurde eine mögliche Aufarbeitung des Themas im Rahmen eines Projekts.
AFET und DIJuF wurden vom Petitionsausschuss [ des Bundestags ] gebeten, eine Konzeption für ein Projekt zu erstellen, das auf der Basis einer Projektskizze des Petitionsausschusses
a) eine fachlich seriöse und gründliche Aufarbeitung der Geschichte ermöglicht
b) einen ernsthaften und moderierten Austausch zwischen den Betroffenen, Beteiligten und weiteren Fachleuten/Wissenschaftlern ermöglicht
c) dem Petitionsausschuss [ des Bundestags ] Lösungsmöglichkeiten zur Genugtuung der Betroffenen und damit zur Befriedung des Problems vorschlägt.
AFET und DIJuF sind dieser Bitte nachgekommen und haben eine Rahmenkonzeption[http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_inte ... eption.pdf] für ein solches Projekt erstellt, das sie dem Petitionsausschuss [ des Bundestages ] am 01.08.2008 zusandten.
Parallel zu dieser notwendigen nationalen Aufarbeitung dieses Themas sieht der AFET seine diesbezügliche verbandsinterne Verantwortung.
Seit Ende 2006 befasst er sich mit diesem Thema. Anfang 2008 führte er in Kooperation mit der Uni Koblenz, Herrn Prof. Schrapper, ein Expertengespräch durch, zu dem neben BetroffenenvertreterInnen WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen eingeladen waren.
Die Dokumentation des Gesprächs ist in der Reihe „Koblenzer Schriften“ veröffentlicht und über die Uni Koblenz erhältlich.
Für die geschichtliche Aufarbeitung ist von Bedeutung, dass im AFET zum einen die Leitungsebene der Heime und der örtlichen Jugendämter, der Landesjugendämter und der Wohlfahrtsverbände vertreten war und ist.
Zum anderen war und ist Aufgabe des AFET die Qualifizierung der Fachebene der öffentlichen Erziehung.
Vor diesem Hintergrund muss sich der Verband fragen lassen, ob und in wiefern er Zwang und Gewalt und entwürdigende Erziehungsmaßnahmen in der Erziehung ausreichend intensiv im Rahmen seiner verbandlichen Möglichkeiten thematisiert hat. Dieser Verantwortung stellt sich der AFET indem er die vorhandenen Unterlagen aus dieser Zeit sichtet und bewertet.
Die konkrete Umsetzung von Erkenntnissen und Diskussionsergebnissen in den Praxisalltag lagen und liegen nicht im Aufgaben- und Verantwortungsbereich des AFET. Damit trägt er Verantwortung für Entwicklungen, jedoch keine Verantwortung für konkrete Umsetzungen bzw. für konkretes Fehlverhalten.
Die ersten Ergebnisse der Aufarbeitung seines verbandlichen Einwirkens auf die Praxis zu den genannten Themenbereichen wird der AFET im ersten Quartal 2009 bekannt geben.
Offizielle Pressemitteilung des "Deutscher Bundestags" re "EHEMALIGE HEIMKINDER" !!!
Damit es von niemandem übersehen werden kann - und damit auch "Ehemalige Heimkinder" / "Misshandelte Heimkinder" die damals in kirchlichen oder auch in staatlichen Kinder- und Jugendwohlfahrtseinrichtungen in Österreich misshandelt worden sind und der "Arbeitsausbeutung" ausgeliefert waren, davon nutzen machen können - erlaube ich mir jetzt auch HIER in diesem Thread im POLTIK-FORUM - POLITISCHE DISKUSSIONSPLATFORM FÜR ÖSTERREICH diese offizielle Pressemitteilung des Deutschen Bundestags genau zu reproduzieren, genau so wie sie auf der Webseite des "Deutscher Bundestag" @ http://www.bundestag.de/aktuell/presse/2008/pm_0811207.html erscheint.
Offizielle Pressemitteilung des "Deutscher Bundestags" re "EHEMALIGE HEIMKINDER" !!!
»Pressemitteilung
Datum: 20.11.2008
Bundestagspräsident Lammert bei der öffentlichen Beratung des Petitionsausschusses zum Thema "Heimkinder"
Zeit: Mittwoch, 26. November 2008, 17 bis 19 Uhr Ort: Paul-Löbe-Haus, Europasaal 4.900
Zum Thema der Heimunterbringung in den 60er und 70er Jahren führt der Petitionsausschuss am 26. November 2008 eine öffentliche Beratung durch, an der auch Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert und Vizepräsidentin a.D. Dr. Antje Vollmer teilnehmen werden. Auch acht Betroffene des Vereins ehemaliger Heimkinder wurden eingeladen.
Das Parlamentsfernsehen überträgt die Sitzung im Anschluss an die Plenarsitzung im Web-TV und zudem wird sie im Video-on-Demand-Bereich bereitgestellt. Bild- und Tonaufzeichnungen von Dritten sind während der Sitzung nicht gestattet. Medienvertreter können jedoch die Sitzung vom Parlamentsfernsehen mitschneiden lassen. Interessierte Redaktionen wenden sich bitte an Herrn Erwin Ludwig vom Sekretariat des Petitionsausschusses, Tel. 030 227 33845.
Interessierte Zuhörer, die keinen Hausausweis des Bundestages haben, melden sich bitte unter Angabe von Namen und Geburtsdatum beim Sekretariat des Petitionsausschusses, Platz der Republik 1, 11011 Berlin (Tel.: 030 227 35257, Fax: 030 227 36053, E-Mail: vorzimmer.peta@bundestag.de) an. Zum Einlass wird ein gültiger Personalausweis benötigt.
Für Medienvertreter gelten die üblichen Akkreditierungsregelungen des Bundestages.
Die gleiche Pressemitteilung des Deutschen Bundestags war auch schon am folgenden Tag nachdem sie offiziell herausgeben worden war, 21.11.2008, auf der Webseite "Emak.org" = "Erwachsene misshandelt als Kinder"@ http://www.emak.org/news/news_index.htm ( die Webseite von der USA-Staatsbürgerin Sieglinde Alexander, die selbst von 1964-1968 [ als Waltraut Jung ] ein "Ehemaliges Heimkind" in dem geschlossenen Mädchenerziehungsheim "Haus Weiher" in Hersbruck, eine Zweiganstalt der evangelisch-lutherischen Rummelsberger Anstalten", gewesen war, und dort misshandelt worden ist ) zu finden - wodurch ich selbst erstmalig am 21.11.2008 auf diese Pressemitteilung des Deutschen Bundestags aufmerksam geworden bin. Sieglinde in Amerika ist also auch immer ganz schön am Ball.
Wie in der oben aufgeführten »Pressemitteilung« erwähnt wird, überträgt das Parlamentsfernsehen die Sitzung im Anschluss an die Plenarsitzung im Web-TV, und zudem wird sie ebenfalls im Video-on-Demand-Bereich bereitgestellt. Die Anweisungen zum "Deutscher Bundestag" "Parlamentsfernsehen" und "Video-on-Demand-Bereich" sind hier zu finden @ http://www.bundestag.de/aktuell/tv/index.html
Im Gegensatz zu Hartz IV Regelungen und sonstigen Verpflichtungen, die man einhalten muss, wenn man Sozialleistungen in Anspruch nimmt (man kann drüber streiten, ob es gerecht ist oder nicht) gibt es eine Form der Zwangsarbeit, die noch viel zu sehr akzeptiert wird und neben den deutschsprachigen und skandinavischen Ländern nur in antiliberalen, autoritären Ländern praktiziert wird. Offiziell gilt das zwar nicht als Zwangsarbeit, aber eben nur, weil man das so festgelegt hat. Genau so gut, kann man Tierquälerei verbieten und den Stierkampf in Spanien oder die Stopfgänseleber in Frankreich "nicht als Tierquälerei" einordnen (reine Beliebigkeit, um auf Traditionen Rücksicht zu nehmen). Im Gegensatz zu Arbeiten, die man für Sozialleistungen eingehen muss, ist das wirklich etwas, wogegen man gar nichts machen kann, denn als Hartz IV Empfänger oder sonstiger Leistungsbezieher kann man ja gehen, wenn man einen (besseren) Job gefunden hat oder Geld gewonnen bzw. geerbt hat.
Hierum geht's:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Consc ... _world.svg
Kein Ding ist an sich gut oder schlecht, nur unser Denken macht es dazu.
Vertraute, Betroffene, Mitstreiter, Unterstützer und Interessierte ... und Kontrahenten und Dilettanten.
Viel ist geschehen seitdem ich das letzte Mal am 25. November 2008 hier im POLITIK-FORUM ( in Österreich ) zu diesem Thema berichtet habe.
Neues Staatsunrecht und Verhöhnung der damaligen Heimerziehungsopfer in der Bundesrepublik Deutschland kommt täglich hinzu !
1. ) ( 26.11.2008 ) Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat sein Bedauern ausgesprochen: "Der Petitionsausschuss sieht und erkennt erlittenes Unrecht und Leid, das Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Kinder- und Erziehungsheimen in der alten Bundesrepublik in der Zeit zwischen 1945 und 1970 widerfahren ist und bedauert das zutiefst."
2. ) ( 04.12.2009 ) Der Deutsche Bundestag schließt sich schweigend dem Petitionsausschuss an und verspricht einen »Runden Tisch« einzurichten.
3. ) Geheimnisvolle Eröffnungssitzung des »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« in Berlin. Noch nicht einmal eine Teilnehmerliste wird zur Verfügung gestellt ( und ist bis heute [ 08.05.2009 ] nicht zu erhalten! ).
4. ) ( 2./3.12.2009 ) Erste Arbeitssitzung des »Runder Tisch Heimerziehung« in Berlin: ( a. ) Eine Teilnehmerliste ( auch für diese Sitzung ) steht weiterhin nicht zur Verfügung. ( b. ). Vorsitzende des »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.« Monika Tschapek-Güntner vom »Runden Tisch« ausgesperrt. ( c. ) Verhandlungsführer des »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.« Werner Molter vom »Runden Tisch« ausgesperrt. ( d. ) Opferbeistandsanwälte des »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.«, Gerrit Wilmans und Michael Witti vom »Runden Tisch« ausgesperrt. _____________________________________________________________________________________________
My own current signature:Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.
Zuletzt geändert von Ehemaliges Heimkind am Do 11 Feb, 2010 2:37, insgesamt 2-mal geändert.
»RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« in Berlin will "Aufarbeitung" weiter beschränken und einschränken.
»RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« in Berlin ist nicht bereit sich mit dem Schicksal aller damaligen »Heimkinder« zu befassen !
Verschiedene Kategorien von »Heimkindern« wurden damals in der Bundesrepublik Deutschland in »totale Instutitionen« »eingewiesen«; und viele, die auch schon im Dritten Reich in diesen »totalen Institutionen« »interniert« worden waren, »verblieben«, auch nach dem Zusammenbruch, weiterhin in diesen »totalen Institution« unter den gleichen Bedingungen wie zuvor und in der »Obhut« des gleichen Personals wie zuvor, und waren auch noch zehn oder fünfzehn Jahre später dort »eingesperrt« ( bekannte unterschiedliche Beispiele, u.a.: Paul Brune; Fredi Saal; Paul Wulf; Elfriede Schreyer; Willi Kappes; Dorothea Buck ).
Viele dieser »Heimkinder« waren vielleicht auch als »körperlich behindert«, »geistig behindert«, »schwachsinnig«, »lernbehindert«, »lernunfähig«, »minderwertig« oder »labil« »eingestuft worden« und blieben auch weiterhin, nach dem Zusammenbruch, so »kategorisiert« und »abgestempelt«, und daher »eingesperrt«; und sie wurden auch vielfach zwischen »Heimen«, »Anstalten« und »Psychiatrien« hin und hergeschoben; und seit 1980 schiebt man einige auch einfach für einige Zeit zur Arbeit auf »Bauernhöfen« ins Ausland ab. ( Der heute in diesen letzteren sogenannten »intensivpädagogischen Maßnahmen im Ausland« für deutsche Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren direkt involvierte Pädagoge Holger Wendelin berichtet, daß sich, z. B., im Dezember 2006 „rund 600 Kinder und Jugendliche“ im Ausland befanden. )
Um das Schicksal all dieser damaligen »Heimkinder« will sich der »Runde Tisch Heimerziehung« – Antje Vollmer’s »Kleine Wahrheitskommission« – jedoch nicht kümmern, obwohl all diese »Insassen« / »Internierten« / »Verwahrten« / »Bewahrten« / »Deportierten« / »Sonderbehandelten« all dieser damaligen »totalen Institutionen« vielfach genauso »misshandelt, missbraucht und ausgebeutet wurden« – gleicherweisein kirchlichen und staatlichen »totalen institutionen« »misshandelt, missbraucht und ausgebeutet wurden« – wie alle anderen damaligen »Heimkinder« auch.
Der »Runde Tisch Heimerziehung« – d.h. der sogenannte »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« will sich nur um die damaligen »Heimkinder« kümmern, die damals gemäß dem »Reichsjugendwohlfahrtsgesetz« ( »RJWG« ) bzw. dem »Jugendwohlfahrtsgesetz« ( »JWG« ) in »totalen Institutionen« »interniert gewesen waren« und nur ihre Geschichte „aufarbeiten“, und diese „Aufarbeitung“ soll sich dann auch nur auf den Zeitraum zwischen 1950 bis 1969 beschränken.
Fakt jedoch ist, daß damalige »Heimkinder« / »Zöglinge«, im Zeitraum von 1933 bis 1992, nicht nur unter Anwendung des »Reichsjugendwohlfahrtsgesetz« ( »RJWG« ) bzw. des »Jugendwohlfahrtsgesetz« ( »JWG« ) »eingesperrt«, »interniert«, »verwahrt«, »bewahrt« und »deportiert« werden konnten und wurden; mal völlig davon abgesehen von der Frage ob solche »Maßnahmen« ( welche »Maßnahmen« auch immer zwischen 1933 und 1992 in Deutschland ihre Anwendung fanden! ) überhaupt rechtmäßig und gesetzmäßig waren, oder auch überhaupt von „christlichen Werten“ zeugten und damit vereinbar waren.
Dann gab es natürlich damals auch noch zusätzlich das »Erbgesundheitsgesetz« [ dieses Gesetz soll „in weiten Teilen durch Inkrafttreten des Grundgesetzes 1949 außer Kraft gesetzt worden sein, und „in den verbleibenden Teilen 1974 aufgehoben“ worden sein !] und die Kategorisierung »junger Menschen« – »Heimkinder« / »Zöglinge« – gemäß »eugenischen Kriterien« ( biological paradigm of eugenics: »racial hygiene« and »mental hygiene« ) die weiterhin bis in die 1970er Jahre in Deutschland – besonders in Westdeutschland ! – fortbestanden und angewandt wurden. Und teilweise auch auf Grund dessen waren auch, nachweislich, zum Beispiel, im Jahre 1956 mindestens auch 693 uneheliche »Mischlingskinder« / »Afrodeutsche Besatzungskinder« in »totalen Institutionen« in Westdeutschland untergebracht.
Später, in den 1960er Jahren waren dann auch einige ältere »Heimkinder« auf Grund des in 1961 in Kraft getretenden bundesdeutschen »Bewahrungsgesetzes« in »totalen Institutionen« untergebracht, d.h. »interniert« – und »weiterhin interniert« auch »nachdem sie mit 21 Jahren ihre Volljährigkeit erreicht hatten«.
»Der Deutsche Bundestag [aber] hat den Runden Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ [nur] mit der Aufarbeitung der Jugendhilfepraxis im Bereich des Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes (RJWG) bzw. Jugendwohlfahrtsgesetzes (JWG) beauftragt.« teilt Referent Holger Wendelin am 21. April 2009 im Auftrage von Frau Dr. Vollmer und im Auftrage der »Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe« ( »AGJ« ) einem Behinderten, Helmut Jacob ( damals ein »behindertes Heimkind« im »Johanna-Helenen-Heim der Evangelischen Stiftung Volmarstein« ( »ESV« ) ) schriftlich mit.
Helmut Jacob persönlich ist ein hochengagierter Opferrepresentantbehinderter »ehemaliger Heimkinder« - der »„Freie Arbeitsgruppe Johanna-Helenen-Heim 2006“ (FAG JHH 2006)« und seit Mitte 2006 Betreiber der Webseite http://www.gewalt-im-jhh.de/, wo das oben erwähnte Ablehnungsschreiben, vonReferent Holger Wendelin, vom 21. April 2009, in der Rubrik »Runder Tisch Berlin« @ http://www.gewalt-im-jhh.de/Runder_Tisc ... nen_u.html eingescant worden ist und aufrufbar ist ( bitte dort ein wenig runter scrollen ! ).
In den meisten der damals in Westdeutschland bestehenden »totalen Institutionen« in denen Kinder und Jugendliche sich »in der Obhut des Staates und der Kirchen befanden«, geht es um »Misshandlungen«, »Missbrauch«, »Ausbeutung«, »Zwangsarbeit«, »Menschenrechtsverletzungen« / »Menschenverbrechen« / »Menschenrechtsverbrechen« – und dies nicht nur im „Einzelfall“ !!!
Im übrigen hat, meines Erachtens, auch das am 23. Mai 1949 damals in Westdeutschland in Kraft getretende »Grundgesetz« kein einziges damaliges »Heimkind« ( in welcher Kategorie auch immer ! ) vor diesem damals existierenden und weiterhin fortbestehenden »perfiden System« geschützt !!! Die Bundesrepublik Deutschland diesbetreffend hielt sich weder an ihr eigenes »Grundgesetz«, noch an von ihr unterzeichnetes diesbetreffendes »Europarecht« oder an das ebenfalls von ihr unterzeichnete diesbetreffende »Völkerrecht« !!! _____________________________________________________________________________________________
My own current signature:Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.
Zuletzt geändert von Ehemaliges Heimkind am Fr 08 Mai, 2009 4:32, insgesamt 1-mal geändert.
Wo kann man verläßliche Information über den »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« im Internet finden ?
Die einzigen einigermaßen verläßlichen Berichterstattungen woraus man sich darüber informieren kann was am »Runden Tisch Heimerziehung« in Berlin – in Antje Vollmer’s »Kleine Wahrheitskommsion« – geschieht – bzw. nicht geschieht ! – sind an folgenden Stellen im Internet zu finden.
Diese Stellen sind hierunter nummeriert und in der Reihenfolge der Verläßlichkeit, des Umfangs, der Chronologie und der Qualität aufgeführt.
4. ) Im Internet Auftritt von Helmut Jacob in der Rubrik »Runder Tisch Berlin« / »Runder Tisch - Informationen über und Zusammenarbeit mit dem Runden Tisch Berlin« @ http://www.gewalt-im-jhh.de/Runder_Tisc ... nen_u.html
( A ) Auf den Webseiten der »Deutsche Bundesregierung« gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !
( B ) Auf der Webseiten der »AGJ« ( »Arbeitsgemeinschaft für Kinder und Jugendhilfe« ) gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !
( C ) Auf der Webseite von der Grünen-PolitikerinAntje Vollmer gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !
( D ) Auf den Webseiten der Diakonie oder der Evangelischen Kirche in Deutschland ( ausgehend von der Diakonie oder EKD ) gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !
( E ) Auf den Webseiten der Caritas, von katholischen Ordensgemeinschaften oder von der Katholischen Kirche in Deutschland ( ausgehend von der Caritas, von katholischen Orden oder von der Katholischen Kirche ) gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !
( F ) Auf Webseiten der deutschen Politik oder der einzelnen politischen Parteien gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !
( G ) Auf Webseiten relevanter deutscher Wissenschaften oder einzelner Wissenschaftler zutreffender Fächer gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !
( H ) Auf Webseiten des deutschen Kapitals, der deutschen Industrie, oder der deutschen Landwirtschaftsbetriebe und deutscher Landwirte gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !
( I ) Auf Webseiten der deutschen Jugendämter und Landesjugendämter gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !
( J ) Auf Webseiten der deutschen Wohlfahrtsverbände und der heutigenDienstanbieter und privaten Träger in der Kinder und Jugendhilfe gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information !
( K ) Auf Webseiten des deutschen Richterbundes und der heutigendeutschen Anwaltsvereine und Vereinigungen deutscher Rechtswissenschaften und Rechtswissenschaftler gibt es bisher keine diesbetreffende aufklärende Information ! _____________________________________________________________________________________________
My own current signature:Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.