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Lebensmittel

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Lebensmittel

Beitragvon Regina noctis » Fr 08 Aug, 2008 2:51

Lebensmittel: Österreich teurer als Deutschland
In Österreich sind Lebensmittel noch immer spürbar teurer als in Deutschland. Heimische Konsumenten müssen für einen kleinen Einkaufskorb im Schnitt fast 19 Prozent tiefer in die Tasche greifen als in Deutschland, ergab eine neue AK-Erhebung. Verglichen wurden Produkte aus Einkäufen in Wien und Passau, was jedoch scharf vom Lebensmittelhandel kritisiert wurde.

Wien.- In Wien würden Verbraucher für einen Einkaufskorb mit 14 preiswertesten Lebensmitteln um knapp 19 Prozent mehr als in Passau zahlen. Vergleicht man die Nettopreise, weil in Deutschland die Umsatzsteuer um ein (für andere Waren) und drei Prozent (Lebensmittel) niedriger ist, gilt noch immer: Österreich ist um 16 Prozent teurer als Passau. So kostet ein kleiner Einkaufskorb in Wien im Schnitt 21,87 Euro, in Passau 18,42 Euro, also um 3,45 Euro weniger.

In Österreich wurde der kleine Einkaufskorb von Juni auf Juli geringfügig billiger, wie die AK erklärte. Günstiger wurden etwa Kartoffeln (-19 Prozent oder zwölf Cent) oder Gouda Käse (-3 Prozent oder 20 Cent). Teurer wurden hingegen Teebutter (plus knapp 4 Prozent oder 18 Cent) und Sonnenblumenöl (+3,3 Prozent oder fünf Cent).

Es sei "nicht einzusehen, dass die heimischen Konsumenten seit Monaten mehr zahlen müssen als die deutschen", betont AK-Präsident Tumpel. Es gebe "bei den Preisen seit Monaten einen hausgemachten Anteil". Der Österreich-Aufschlag müsse weg.

"Der Lebensmittelhandel in Österreich und Deutschland ist nicht vergleichbar", kontert Erich Lemler, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Der österreichische Lebensmitteleinzelhandel sei ein "Qualitätsmarkt", der deutsche ein "reiner Preismarkt". Es könne doch nicht die unterschwellige Forderung der AK sein, aus Kostengründen auf die österreichischen Prüfvorschriften bei Lebensmitteln zu verzichten. Auch ÖVP und ÖAAB äußerten Kritik an der Erhebung.

(APA)

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War doch schon immer so, oder nicht?
Die Salzburger fahren nach Freilassing einkaufen und die Schärdinger nach Neuhaus oder Passau
Die Wiener nach Ungarn oder Bratislava.
Regina noctis
 
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Re: Lebensmittel

Beitragvon TRAms » Fr 08 Aug, 2008 15:44

Bona fide hat geschrieben:

Der österreichische Lebensmitteleinzelhandel sei ein "Qualitätsmarkt", der deutsche ein "reiner Preismarkt". Es könne doch nicht die unterschwellige Forderung der AK sein, aus Kostengründen auf die österreichischen Prüfvorschriften bei Lebensmitteln zu verzichten. Auch ÖVP und ÖAAB äußerten Kritik an der Erhebung.



Ja? Na bumm!
Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern ein resches, durchgebackenes Brot, Salzstangerl oder Semmel erstanden zu haben, welches, und wenn schon datschenförmig und geschmacklos, wenigstens nach einigen Stunden noch genießbar gewesen wäre!

Nicht viel anders verhält es sich mit Gammelfleischwürsten/würsteln, welche im Kochtopf 1mm hohe Fettaugen schwimmen lassen.

Ach! Ich gäbe den 50 fachen damaligen Preis, bekäme ich so etwas von einer Leberkäsesemmel, welche in den 50ern fast ein Armenessen war!

Unlängst erst, hat mir eine Verkaufskraft, dort wo es verdammt hart ist zu bestehen, erklärt: sie könne sich NICHT jeden Tag eine Leberkäsesemmel zur Zwischendurchmahlzeit leisten......

Qualitätsmarkt! Daß ich nicht lache!

Übrigens: 11.000.000 kg Gammelkäse warens, welche die Mafiosi in Europa verteilten! Logisch, bei so läppischer Menge, daß da nix nach Österreich kam!
:roll:
Die Gutmenschheit ist, sich dessen unbewußt, der Umweg zur Schlechtmenschheit!
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Beitragvon Regina noctis » Fr 08 Aug, 2008 16:04

Ich denke da an eine echte Kaisersemmel, womöglich mit Bäckerseele. :)
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Beitragvon Sunnygirl » So 24 Aug, 2008 8:39

Der " Österreichische Unimarkt " ist eigentlich " Mein " Geschäft, wo ich stets einkaufe.
gestern, am 23.8. an einem Samstag erlebte ich eine Überraschung.

Ich kaufe stets immer dieselbe Sorte Brot. Bei Unimarkt kostete bis vor ganz Kurzem noch der 1kg-Wecken 1,39 Euro.

Gestern aber musste ich feststellen, dass derselbe Wecken jetzt dort 2,89 Euro kostet.
Das habe ich natürlich nicht gekauft.

Danach ging ich unsere Supermärkte ab, um nach dem Brotpreis Ausschau zu halten.

Gefunden habe ich bei " Eurospar " dasselbe Brot welches beim Österreichischen Unimarkt 2,89 kostet, beim Eurospar um 1,39 Euro.

Ersparnis für dasselbe Produkt und dieselbe Herstellungsfirma ( Lieslbrot ) , 1,50 Euro für 1 kg. Brot.

Also mehr als 100% Aufschlag beim Österreichischen Markt für dieselbe Marke und demselben Lieferanten.

Da gehts wirklich darum, dass man genau schaut. Ich hab bis jetzt Österreichischen Märkten die Treue gehalten, aber in zeiten, wo ein Preisunterschied von 100% vorliegt, werde ich mir das sehr gut überlegen, und bei jedem Artikel einen Preisvergleich anstellen. Egal ob ich österreichische Firmen schwäche damit,hier gehts ums Eingemachte für den Konsumenten beim " Täglichen Brot ".

BildNa so was.
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Und schon wieder wurden Lebensmittel teurer!

Beitragvon wolbo » Do 04 Sep, 2008 19:22

Heute ist Donnerstag, der 4. September 2008, in etwa 2 Stunden geht das nächste TV-Duell über die Bühne, da geht man nach der Arbeit noch schnell in den Supermarkt um sich wenigstens kulinarisch einen schönen Abend zu machen.
Aber siehe da! Wieso kosten hier beim Mondo 500g Extrawurst statt bisher 1 € 39 auf einmal 1 € 49? Vor ein paar Monaten waren es noch 1 € 29! Na dann halt nicht! Hole ich mir halt sechs frische Semmeln, weil beim Mondo dann eine statt 15 nur 12 Cent kostet. Aber siehe da. Immer waren frische Semmeln da, aber heute, wo die Preise gestiegen sind, sind alle verfügbaren Semmeln steinhart!
Also verlasse ich das Lokal und gehe zum Penny Markt!
Aha, die Backerbsen kosten seit heute nicht mehr 59 sondern 65 Cent. Schön, dass beim Penny Markt ein Glas Pfefferoni seit heute schon 1,29 € kostet - und ich rede von der Billigmarke und natürlich nicht von der Marke efko, die ja nur für die Superreichen da ist! Ja, die Pringles kosten schon 1 € 79, die Billig-Chips nicht mehr 59 sondern 65 Cent (musste nur kurz an die Backerbsen denken), die Billig-Schokolade kostet seit heute nicht mehr 39 sondern 45 Cent und so weiter ...
Ja, wenn die Kronen Zeitung als Sprachrohr der SPÖ verlauten lässt, dass die Mehrwertssteuer auf Lebensmittel noch schnell vor den Wahlen zu halbieren sei, dann müssen die Supermärkte natürgemäß genauso schnell die Preise anheben, damit die Konsumenten nach einer solchen total verrückten Änderung im Lebensmittelpreisregulierungsgesetz nicht durch plötzlich niedrigere Preise irritiert werden. Die Konsumenten nehmen das den Supermarktketten am Ende noch übel, wenn plötzlich alles billiger ist!
Ich meine, da versucht die EU seit Jahren die Leute daran zu gewöhnen, dass stetig alles teurer wird, da kann ja nix und wirklich nix plötzlich billiger werden. Sagen tun wir das schon, dass durch den Euro alles billiger geworden ist, aber in Schilling umrechnen haben wir euch natürlich gleich von Anfang an verboten. Denkt von Anfang an in Euro und ihr werdet sehen, dass nichts teurer wird. Stimmt! Auf der Thaliastraße war eine schöne Hose in der Auslage eines exquisiten Geschäfts mit einem Preisschild versehen, auf dem 1499 stand. Gleich am nächsten Tag nach der Euro-Einführung kostete dieselbe Hose, welch Wunder, nur noch läppische 149. Natürlich habe ich nicht irgendwie umgerechnet oder so, wurde einem ja von den Medien und den Politikern ständig suggeriert, das ja nicht zu machen. Ich bin ja ein braver EU-Bürger!
Gibt es da etwa Kartellabsprachen, wenn miteinander konkurrierende Supermarktketten ihre Preise auf die Minute genau gleichzeitig anheben? "Natürlich nicht!", würden sämtliche Institutionen antworten: "Das ist die freie Marktwirtschaft!" Jaja! Wie bei den Banken, die alle bei Schecks aus dem Ausland rein zufällig eine Überweisungsgebühr von 14 € (oder 192 Schilling und 64 Groschen) verrechnen. Wieso machen die sich denn da keine Konkurrenz? Weil es sich nicht um eine Kartellabsprache handelt?
Bei der Scheckgebühr habe ich sämtliche Institutionen wie Ministerien, Bankenaufsicht, Konsumentenschutz, politische Parteien gequält und mir jedesmal das Argument "Das ist die freie Marktwirtschaft" anhören müssen. Diesmal nicht! Nicht wegen der Lebensmittel auch noch die Zeit verschwenden!
Ich kaufe ab jetzt nur noch die allernotwendigsten Lebensmittel und zwar dort, wo sie am billigsten sind. Wo soll das bitte sein? In meiner Nähe gibt es türkische Supermärkte, da ist einiges im Vergleich zu den heimischen schon verdammt billig! Und Reis ist sowieso gesünder als Extrawurst!
Zuletzt geändert von wolbo am Fr 05 Sep, 2008 12:47, insgesamt 2-mal geändert.
Die Auferstehung hat nie stattgefunden, und entzieht man dem Christentum die Auferstehung, so fällt der christliche Glaube wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Es gibt keinen Gott und kein Leben nach dem Tod.
Der Atheismus ist die Wahrheit, eine andere gibt es nicht.

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Beitragvon Sunnygirl » Do 04 Sep, 2008 19:34

Ich muss jetzt etwas lachen, weil ich hab was gemacht, was ich eigentlich noch nie getan habe.

Ich habe mir ein kleines Hefterl zugelegt, je Seite, ein Großmarkt.
Und da schreibe ich mir die Produkte auf, die ich so am meisten benötige, und den Preis dazu.
Wenn ich einkaufen geh, schau ich im Hefterl nach, wo ich die meisten von mir gebrauchten Produkte am billigsten bekomme.

Ich bin beim Einkaufen über mich selbst hinausgewachsen, weil es mir früher egal war, was etwas kostete, ich blieb immer " meinem " Händler treu.
Das ist nun nicht mehr der Fall

Mein vielgeliebter Großmarkt sieht mich geradezu einmal die Woche, weil er nur 1 Produkt hat, das billiger als bei den anderen Großmärkten ist.

Ich seh auch, dass Viel weniger Leute jetzt dort einkaufen.
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Beitragvon Germ » Do 04 Sep, 2008 21:56

Mann oh man auch ihr Frauen, ihr seid aber ganz schön
arm ...

:(

:twisted:

Ihr müsst auch mehr drum kämpfen über die
Gewerkschaften, dass es mehr Jeld jibt.

Oder wollt ihr net mehr Jeld ? :(

Irgendwas stimmt doch net. Ihr jammert
aber ihr sorgt net dafür, dass es mehr Jeld jibt.

Das soll mal einer verstehen..


:?

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Beitragvon Grenzjäger » Do 04 Sep, 2008 22:28

Schön , das Deutschland und Österreich
doch noch Gemeinsamkeiten finden !


Mag sein , das in Österreich die Lebensmittel noch etwas teurer als in Deutschland sind ,
das gleicht sich aus,
da in Deutschland die Durchschnittslöhne etwas niedriger als in Österreich sind.
Und von der deutschen Arbeitslosenquote ganz zu schweigen........

Ich habe den Eindruck,
nachdem der kalte Krieg ein wenig schwächelte,
beginnt nun die Lebensmittelindustrie ein Wettrüsten,
bei dem der kleine Verbraucher von vornherein als Verlierer feststeht !

Und die Einführung des Euro verstand wohl die Lebensmittelindustrie als Startschuss für die grosse Schlacht am Buffet.
Was uns nicht umbringt, macht uns hart !
Gelobt sei , was uns hart macht !
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Beitragvon Germ » Fr 05 Sep, 2008 0:05

Das Hauptproblem sind nicht die hohen Lebensmittelpreise,
sonder vielmehr der Verbraucher selber.
"Gesellschaft" muss nämlich geplant werden.
Würde das der Bürger auch so wollen, hätte jede Sippe
ein großes Haus mit großem eigenen Garten, wo dann
die Lebensmittel in eigener Regie produziert werden
könnten.

Statt dessen fällt das dumme Bürgertum auf die
kapitalistische Wirtschaft herein und lässt sich
versklaven.

Unglaublich die Dummheit und Charakterlosigkeit, die dahinter steckt,
sich nicht gegen Staatsterror/Wirtschaftsterror zu wehren.

Nun habt ihr alle eure Quittung bekommen und die
Lebensmittelpreise werden weiter steigen.

Germ hofft, sie steigen ins Unermeßliche. Dann nämlich
sind auf den gleichen Level der bürgerlichen Dummheit
angelangt. :twisted:

Germ hat keine Probleme mit den hohen Lebensmittelpreisen.
Sie teilt mit ihrer Familie ein riesiges Haus mit einem riesigen
Garten, wo alle Familienmitglieder beschäftigt sind.

Hier gedeihen alle wichtigen Gemüsearten, bis hin zu zwei
verschiedenen Kartoffelsorten. Hier gibt es
Milch, Käse und wird eigenes Brot gebacken. Hier werden
auch Eier gelegt von glücklichen Hühnern. Hier gibt es reichlich
Beeren, auch Brombeeren, Birnbäume, Apfelbäume usw.
Jede deutsche Sippe oder Großfamilie könnte so etwas auch
haben. Sie müssten es nur wollen und solidarisch mit anderen
Gleichgesinnten erstreiten.

Ihr alle habt euch aus Raffgier von der Wirtschaft erpressbar
gemacht und abhängig. Die Quittung für eure Raffgier und
Dummheit wird euch jetzt ausgestellt.

Viel Spaß noch !

:twisted:

Herzlichst

Germ
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Beitragvon ALRAUNE » Fr 05 Sep, 2008 0:26

Germ hat geschrieben:Das Hauptproblem sind nicht die hohen Lebensmittelpreise,
sonder vielmehr der Verbraucher selber.
"Gesellschaft" muss nämlich geplant werden.
Würde das der Bürger auch so wollen, hätte jede Sippe
ein großes Haus mit großem eigenen Garten, wo dann
die Lebensmittel in eigener Regie produziert werden
könnten.
.....
.....
Herzlichst
Germ

Da ich das genau so sehe, und auch genauso lebe (einkaufen in den Garten zu gehen, ist genial..!!), werde ich nun einmal nicht so sein -
und Dir dafür einen von Dir erwünschten Roten geben...

Edit:
O weh, zu früh... :lol: da habe ich Dich doch tatsächlich schon mal bewertet....
Meine Freiheit endet dort, wo Deine beginnt - und umgekehrt.
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