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NPD vorbildlich in der Frauenpolitik!?

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8 Beiträge • Seite 1 von 1

NPD vorbildlich in der Frauenpolitik!?

Beitragvon sublevels » Do 11 Jan, 2007 21:18

Das Programm der NPD greift verschiedene nationalistische und antikapitalistische Aspekte auf und erinnert vom Sprachgebrauch her an die Zeit des Nationalsozialismus. So wird zum Beispiel die „deutsche Familie“, in der die Frau vor allem Hausfrau und Mutter sein soll, als das beste Lebensmodell dargestellt. Hausfrau soll im Gegenzug als Beruf gesetzlich anerkannt werden.


http://de.wikipedia.org/wiki/NPD

wie auch immer die ideologische seite der npd aussieht und wie sie das modell dann umsetzen wollen , ist eine andere sache; dennoch könnte man doch rein sachlich "dieses" modell für ideal in sachen frauenpolitik halten, oder weniger provokativ gesagt, ein ähnliches und besseres programm daraus ableiten, denn immerhin übt die "klassische hausfrau" schon seit jahrtausenden mehrere berufe auf einmal aus (köchin, putzfrau, erzieherin ,psychotherapeutin, prostituierte); daraus ergibt sich rein ökomonisch ein großes gehalt , das ausbezahlt werden müsste.
ich verstehe schon ,dass das image der npd ein schlechtes ist ,aber vielleicht nimmt irgendeine "seriöse partei" diesen gedanken auf und realisiert ihn,wobei es natürlich sehr unpopulär ist und das wäre gegen den zeitgeist der emanzipation usw, doch ich glaube ,dass das gerade das ist was viele hausfrauen auch wollen! außerdem würde das wahrscheinlich das "demographische problem" der industrieländer lösen oder nicht?
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Beitragvon mg05 » Do 11 Jan, 2007 21:36

sublevels hat geschrieben:(...) denn immerhin übt die "klassische hausfrau" schon seit jahrtausenden mehrere berufe auf einmal aus (köchin, putzfrau, erzieherin ,psychotherapeutin, prostituierte); daraus ergibt sich rein ökomonisch ein großes gehalt , das ausbezahlt werden müsste.


PROSTITUIERTE?!?!? Du meinst also, dass Ehefrauen im Schlafzimmer "Dienstleistungen" zu erbringen haben, und für diese vom "Arbeitgeber" eine Quittung und Einzahlungen in Sozialversicherung etc. bekommen sollten? Ich glaub's ja nicht.

sublevels hat geschrieben:(...) doch ich glaube ,dass das gerade das ist was viele hausfrauen auch wollen!


Frag sie doch selbst. Noch sind sie ja wahlberechtigt, das liesse sich ja auch ändern. So ganz im Sinne der "teutschen Familie", damit sie sich in Ruhe aufs Kindermachen konzentrieren können.
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Beitragvon sublevels » Do 11 Jan, 2007 21:43

mg05 hat geschrieben:
sublevels hat geschrieben:(...) denn immerhin übt die "klassische hausfrau" schon seit jahrtausenden mehrere berufe auf einmal aus (köchin, putzfrau, erzieherin ,psychotherapeutin, prostituierte); daraus ergibt sich rein ökomonisch ein großes gehalt , das ausbezahlt werden müsste.


PROSTITUIERTE?!?!? Du meinst also, dass Ehefrauen im Schlafzimmer "Dienstleistungen" zu erbringen haben, und für diese vom "Arbeitgeber" eine Quittung und Einzahlungen in Sozialversicherung etc. bekommen sollten? Ich glaub's ja nicht.


ja glaub es! rein ökomonisch-mathematisch würde man das so rechnen, wenn man aber moralische bedenken hat , kann man die letzte dienstleistung auch streichen und es bleibt noch immer ein überdurchschnittliches gehalt von vier berufen!

mg05 hat geschrieben:
sublevels hat geschrieben:(...) doch ich glaube ,dass das gerade das ist was viele hausfrauen auch wollen!


Frag sie doch selbst. Noch sind sie ja wahlberechtigt, das liesse sich ja auch ändern. So ganz im Sinne der "teutschen Familie", damit sie sich in Ruhe aufs Kindermachen konzentrieren können.

ich hoffe ,dass wir uns in diesem thread nicht über die kranke ideologie der npd unterhalten müssen, denn ich habe bereits am anfang versucht auf die sachliche ebene hinzuweisen.
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Beitragvon namu » Do 11 Jan, 2007 23:26

sublevels hat geschrieben:ja glaub es! rein ökomonisch-mathematisch würde man das so rechnen, wenn man aber moralische bedenken hat , kann man die letzte dienstleistung auch streichen und es bleibt noch immer ein überdurchschnittliches gehalt von vier berufen!


Ohne die letzte Dienstleistung, wenigstens zeitweise, funktioniert die Ehe im Zeitalter der romantischen Liebe nicht, fürchte ich.

Aber sag, warum sollte ich vier Jobs machen, wenn ich mit dem letzten alleine locker die gleiche Kohle kriege, zumindest im gehobenen Segment?

Dieser nette Vorschlag ist übrigens geklaut.
Ende der 1970er gab es von mittlerweile existierender radikalfeministischer Seite die Forderung "Lohn für Hausarbeit", mit exakt diesen Argumenten.

Wie wird das finanziert? Dafür braucht es nun eine echte Revolution, oder?

Die Grundfrage allerdings, warum die gesamte Arbeit im reproduktiven Bereich kostenlos, "aus Liebe" erbracht werden soll, die stellt sich grundsätzlich natürlich.

denn immerhin übt die "klassische hausfrau" schon seit jahrtausenden mehrere berufe auf einmal aus


Das allerdings ist ein großer Schmarrn, denn es gibt die "klassische Hausfrau"nicht seit Jahrtausenden , die gibt es soo in den 1950ern.

Weder Bauersfrauen, noch proletarische Frauen konnten es sich leisten, sich auf den reinen Haushalt zu beschränken, und großbürgerliche Frauen managten das Haus(personal,) machten die Arbeit aber nicht selbst .
Sogar zum Stillen gab es eine Amme.
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Beitragvon mg05 » Do 11 Jan, 2007 23:41

namu hat geschrieben:Die Grundfrage allerdings, warum die gesamte Arbeit im reproduktiven Bereich kostenlos, "aus Liebe" erbracht werden soll, die stellt sich grundsätzlich natürlich.


Jetzt mal nur auf Sex bezogen (liesse sich ähnlich auch für die Kinderaufzucht anwenden):

Wenn Ehefrau und Ehemann nun beide Lust auf Verkehr haben - wie es ja eigentlich die Regel sein sollte, denn auch in der Ehe darf man ja zu nichts gezwungen werden - dann bezahlt der Mann der Frau sagen wir mal 100€, damit sie sich für ihn prostituiert; die Frau bezahlt dem Mann auch 100€, damit er sich für sie prostituiert - ergäbe zunächst einmal eine Nullsummenrechnung, nur dass dann noch die Steuern kommen. Am Ende bezahlen beide dem Staat irgendwo 20, 30 € und keiner hat einen Gewinn gemacht. Wäre vielleicht doch klüger, wenn man sich einvernehmlich auf eine unentgeltliche Lösung einigen könnte, oder?

Übrigens müssten dann natürlich Dienstleistungen wie Autowaschen, Rasenmähen, Unterhalt der Behausung auch in Rechnung gestellt werden. In einer partnerschaftlichen Beziehung wäre der einzige Gewinner das Ungetüm Bürokratie und die Steuerkasse. Frauen und Männer, die sich vom Partner bescheissen lassen, sind selber schuld.
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Beitragvon sublevels » Do 11 Jan, 2007 23:48

namu hat geschrieben:
sublevels hat geschrieben:ja glaub es! rein ökomonisch-mathematisch würde man das so rechnen, wenn man aber moralische bedenken hat , kann man die letzte dienstleistung auch streichen und es bleibt noch immer ein überdurchschnittliches gehalt von vier berufen!


Ohne die letzte Dienstleistung, wenigstens zeitweise, funktioniert die Ehe im Zeitalter der romantischen Liebe nicht, fürchte ich.

Aber sag, warum sollte ich vier Jobs machen, wenn ich mit dem letzten alleine locker die gleiche Kohle kriege, zumindest im gehobenen Segment?

Dieser nette Vorschlag ist übrigens geklaut.
Ende der 1970er gab es von mittlerweile existierender radikalfeministischer Seite die Forderung "Lohn für Hausarbeit", mit exakt diesen Argumenten.

Wie wird das finanziert? Dafür braucht es nun eine echte Revolution, oder?

Die Grundfrage allerdings, warum die gesamte Arbeit im reproduktiven Bereich kostenlos, "aus Liebe" erbracht werden soll, die stellt sich grundsätzlich natürlich.


alles ist doch von irgendwo "geklaut"! :D

die frage der "prostitution als dienstleistung" oder "liebe" (wie charmantere männer es nennen) ist eine rein moralische. jede frau sollte das für sich selbst je nach moralischem standpunkt entscheiden.
in der tat braucht man eine "revolution" in den großparteien, um es nur teilweise umsetzen zu können, denn vor allem die wirtschaft wird der größte feind dieser idee sein, denn heute macht der "populäre feminismus" die "emanzipierte frau" zur billiglohn-arbeitskraft; im gegensatz zu dem, was das modell "lohn für hausarbeit" bieten würde, oder in relativen zahlen geredet:

durchschnittseinkommen in den spitzenländern: 2000-3000€
allein schon für die vier berufe (ohne die "spitzenverdienstdienstleistung " prostitution) müsste man eigentlich 8000€ monatlich auszahlen.

für die (west)weltwirtschaft in zeiten des "china-dumpings" :
eine katastrophe!



namu hat geschrieben:
denn immerhin übt die "klassische hausfrau" schon seit jahrtausenden mehrere berufe auf einmal aus


Das allerdings ist ein großer Schmarrn, denn es gibt die "klassische Hausfrau"nicht seit Jahrtausenden , die gibt es soo in den 1950ern.

Weder Bauersfrauen, noch proletarische Frauen konnten es sich leisten, sich auf den reinen Haushalt zu beschränken, und großbürgerliche Frauen managten das Haus(personal,) machten die Arbeit aber nicht selbst .
Sogar zum Stillen gab es eine Amme.


jahrtausende war natürlich rein metaphorisch gemeint..wie auch immer...heute müssen die meisten frauen im westen einen idealen (d.h. unmöglichen) "familie-beruf-spagat" hinlegen.
diesen würde man durch die oben genannte oder eine ähnliche regelung wesentlich erleichtern. leider wird heute genau das unmögliche gegenteil propagandiert (zum teil auch aus der feministischen fraktion)
jaja... so ist das!
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Beitragvon namu » Fr 12 Jan, 2007 0:07

mg05 hat geschrieben:
namu hat geschrieben:Die Grundfrage allerdings, warum die gesamte Arbeit im reproduktiven Bereich kostenlos, "aus Liebe" erbracht werden soll, die stellt sich grundsätzlich natürlich.


Jetzt mal nur auf Sex bezogen (liesse sich ähnlich auch für die Kinderaufzucht anwenden):

Wenn Ehefrau und Ehemann nun beide Lust auf Verkehr haben - wie es ja eigentlich die Regel sein sollte, denn auch in der Ehe darf man ja zu nichts gezwungen werden - dann bezahlt der Mann der Frau sagen wir mal 100€, damit sie sich für ihn prostituiert; die Frau bezahlt dem Mann auch 100€, damit er sich für sie prostituiert - ergäbe zunächst einmal eine Nullsummenrechnung, nur dass dann noch die Steuern kommen. Am Ende bezahlen beide dem Staat irgendwo 20, 30 € und keiner hat einen Gewinn gemacht. Wäre vielleicht doch klüger, wenn man sich einvernehmlich auf eine unentgeltliche Lösung einigen könnte, oder?

Übrigens müssten dann natürlich Dienstleistungen wie Autowaschen, Rasenmähen, Unterhalt der Behausung auch in Rechnung gestellt werden. In einer partnerschaftlichen Beziehung wäre der einzige Gewinner das Ungetüm Bürokratie und die Steuerkasse. Frauen und Männer, die sich vom Partner bescheissen lassen, sind selber schuld.


Ins Ehegesetz müsste natürlich, wie früher, die einklagbare "eheliche Pflicht" :P .

Es dreht sich übrigens um ein vom Staat zahlbares Gehalt, obwohl, man sollte dann die Unternehmenssteuern ein klitzekleines bißchen erhöhen, schließlich sind es die Unternehmen, die nach mehr Kindern schreien, allerdings am liebsten auch keine Löhne mehr zahlen würden.
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Beitragvon namu » Fr 12 Jan, 2007 0:25

sublevels hat geschrieben:jahrtausende war natürlich rein metaphorisch gemeint..wie auch immer...heute müssen die meisten frauen im westen einen idealen (d.h. unmöglichen) "familie-beruf-spagat" hinlegen.
diesen würde man durch die oben genannte oder eine ähnliche regelung wesentlich erleichtern. leider wird heute genau das unmögliche gegenteil propagandiert (zum teil auch aus der feministischen fraktion)


Nee, gewiss nicht, es hat sich so entwickelt, weil es eben nur private Alternativen gab, und keine öffentlichen Angebote, das ist etwas anderes, aber dass Frauen mehr arbeiten als vorher, hat keine feministische Richtung propagiert.

Da hat sich glücklicherweise doch die One-Job Richtung durchgesetzt, Prostitution ist als Beruf anerkannt :D


Ob mit oder ohne Bezahlung, es bliebe dann letztlich die biologistisch begründete herkömmliche Rollenverteilung.
dass die NPD das will ist ja klar, aber warum sollten die gutausgebildeten Frauen das wollen?

Realistische Löhne für so etwas sind ohnehin aktuell und längerfristig utopisch.
Mit solchen Fangmethoden holst du auch nur die Frauen ohne Perspektive hinter dem Ofen hervor, aber nicht bis zur Wahlurne :lol:
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