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Zazaistanic hat geschrieben:Sind wir eher in einer Diktatur des Kapitalismus als in einer Demokratie?
Damit die VerhÀltnisse, annÀhernd ideal sind, brauchen wir Menschen, mit einer hohen Ethik.
Meine Meinung nach, kann nur noch die Bahai Religion, solche Menschen in grossen Zahlen, hervor bringen.
Die alten Religionen, haben ihre Kraft eingebĂŒsst, und sind dazu nicht ( Mehr ) in der Lage.
nevermind hat geschrieben: In einer Gesellschaft, in der wir den Gesetzen des Marktes ausgesetzt sind und der gesellschaftliche Reichtum in Besitz einiger hundert ist, wie kann man da ĂŒberhaupt davon ausgehen, dass das Volk herrscht?

Maxvorstadt hat geschrieben:Volksherrschaft kann nur eine FormalitĂ€t sein. Genauso ist es beim Mehrheitsprinzip. Eine freie Gesellschaft muĂ GrundsĂ€tze haben, die sich an den allgemeinen Menschenrechten orientieren. Ein Volk besteht immer aus unterschiedlichen Interessen. In einer Demokratie kann man immer nur einen gröĂtmöglichen gemeinsamen Nenner finden.
Die Gesetze des Marktes unterliegen vor allem dem Konsumverhalten. Deshalb wirst du auch keine nichtdemokratische Gesellschaft finden, die langfristig einen Wohlstand erwirtschaftet. Ohne Meinungsfreiheit und die Unverletzbarkeit des Individuums wird auch kein Reichtum entstehen, der breit gestreut ist. Eine kleine Gruppe von Reichen und eine groĂe Gruppe von Armen ist ein untrĂŒgliches Kennzeichen von einem undemokratischen System. Und bei uns findet die Armut auf einem sehr hohen Niveau statt. Noch.
Ich kenne LÀnder, in denen das VerhÀltnis vollkommen verschoben ist. Wo gehungert wird, da herrscht auch immer Unfreiheit.
GrĂŒĂe aus MĂŒnchen
Maxvorstadt
Die GĂŒte eines Staates kann nicht bewertet werden nach der kulturellen Höhe oder der Machtbedeutung dieses Staates im Rahmen der ĂŒbrigen Welt, sondern ausschlieĂlich nur nach dem Grade der GĂŒte dieser Einrichtung fĂŒr das jeweils in Frage kommende Volkstum.
Ein Staat kann als mustergĂŒltig bezeichnet werden, wenn er den Lebensbedingungen eines durch ihn zu vertretenden Volkstums nicht nur entspricht, sondern dieses Volkstum gerade durch seine eigene Existenz praktisch am Leben er-hĂ€lt â ganz gleich, welche allgemein kulturelle Bedeutung diesem staatlichen Gebilde im Rahmen der ĂŒbrigen Welt zukommt.
So ist die Voraussetzung zum Bestehen eines höheren Menschentums nicht der Staat, sondern das Volkstum, das hierzu befÀhigt ist.
Maxvorstadt hat geschrieben:
Ich kenne LÀnder, in denen das VerhÀltnis vollkommen verschoben ist. Wo gehungert wird, da herrscht auch immer Unfreiheit.
GrĂŒĂe aus MĂŒnchen
Maxvorstadt
Zazaistanic hat geschrieben:Demokratie bedeutet Volksherrschaft und die Mitbestimmung des Volkes an dem Staat. Doch, wo gibt es bitte in Europa Demokratie? ...
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