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Absolutes Verbot aller Formen von Zwangsarbeit/Pflichtarbeit

Interessante Diskussionen ĂŒber die deutsche Innenpolitik.

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ev. Kirche plant weitere heuchlerische Entschuldigung

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » Do 18 Aug, 2011 5:15

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★★★ EINLADUNG zur Veranstaltung der Evangelischen Kirche am 11.09.2011 ★★★


EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND plant weitere 'Entschuldigung' gegenĂŒber ihren Opfern, den Ehemaligen Heimkindern – als VerknĂŒpfung mit dem vollmerschen ausserparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG«.


Evangelische Kirche will gegenĂŒber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung bitten..........


.
Ist die EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND fĂŒr IHRE Verbrechen – wie schwere Menschenrechtsverletzungen und Zwangsarbeit – gegen Kinder und Jugendliche, bereit SĂŒhne zu tun, die „Vergebung“ verdient und nach sich ziehen könnte ?


re ♩♩♩ Weitere von der EKD geplante heuchlerische 'Entschuldigung' gegenĂŒber ihren Opfern. ♩♩♩


Eine Veranstaltung von zwei ein halb Stunden Dauer: Sonntag, 11. September 2011


Diakonie
Bundesverband
PrÀsident Johannes Stockmeier
[ Adresse der HauptgeschÀftsstelle in Berlin ]

EKD - Evangelische Kirche
in Deutschland
PrÀses Nikolaus Schneider
[ Adresse der HauptgeschÀftsstelle in Hannover ]

EINLADUNG

Berlin, 2. August 2011

Sehr geehrte Damen und Herren

Mit seinem Beschluss vom 7. Juli 2011 hat sich der Deutsche Bundestag die Empfehlungen zu Eigen gemacht, die der Runde Tisch Heimerziehung in seinem Abschlussbericht vom Dezember 2010 vorgelegt hat. Die Evangelische Kirche und ihre Diakonie haben frĂŒhzeitig deutlich gemacht: Wir stellen uns unserer Verantwortung und sind bereit, unseren Anteil an dem geplanten Heimkinder-Fonds zu ĂŒbernehmen.

Über materielle Hilfe hinaus ist es uns ein Anliegen gegenĂŒber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung zu bitten. Die Leitungen einzelner diakonischer Einrichtungen, in denen die Aufarbeitung der damaligen MissstĂ€nde weit fortgeschritten ist, haben dies bereits fĂŒr ihre Einrichtung getan. In Kenntnis des Abschlussberichtes des Runden Tisches und der Ergebnisse des Forschungsprojekts zur konfessionellen Heimerziehung in der Nachkriegszeit möchten wir diese Bitte um Verzeihung nun öffentlich fĂŒr die gesamte Evangelische Kirche und ihre Diakonie aussprechen.

Dies soll in einem gemeinsamen öffentlichen Akt

am 11. September 2011, 15:00 Uhr
in der Französischen Friedrichstadtkirche
Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin


geschehen. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

J. Stockmeier
OKR Johannes Stockmeier
PrÀsident des Diakonischen Werkes der EKD

Nikolaus Schneider
PrÀses Nikolaus Schneider
Vorsitzender des Rates der EKD


Evangelische Heimerziehung in den 1950er und 1960 Jahren.
Bilanz und Verantwortung

Termin

Sonntag, 11. September 2011
Einlass: .14:30
Beginn: .15:00
Ende: ...17:30

Ort

Französische Stadtkirche, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin

Programm (WortbeitrÀge)

Die Praxis der evangelischen Heimerziehung in der Nachkriegszeit
Ergebnisse des Forschungsprojekts der Ruhr-Universitat Bochum

Votum aus der Sicht der Betroffenen

Die Auseinandersetzung von Kirche und Diakonie mit der Heimerziehungsproblematik
PrÀsident des Diakonischen Werkes der EKD, OKR Johannes Stockmeier

ErklÀrung von Kirche und Diakonie zur Situation von Kindern und Jugendlichen in evangelischen Heimen in den 1950er und 1960er Jahren
Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, PrÀses Nikolaus Schneider

Die BeitrÀge werden musikalisch umrahmt. Am Ende der Veranstaltung besteht Gelegenheit zum persönlichen Austausch.


Anmeldung

Die Veranstaltung ist öffentlich. Als persönlich Eingeladene/r bitten wir Sie jedoch, uns bis zum 4. September 2011 per Fax (auf diesem Bogen) oder per E-mail ( praesidialbereich@diakonie.de ) RĂŒckmeldung zu geben, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen dĂŒrfen.

[ Formular-Bestandteil zum ausfĂŒllen zur Teilnahme an dieser Veranstaltung oder Absage ]



WICHTIGER HINWEIS: Diese „EINLADUNG“ ist nicht meine, sondern eine „EINLADUNG“ der EVANGELISCHEN KIRCHE an die von IHR GequĂ€lten, und bisher nicht von IHR „angemessen“ „entschĂ€digten“ Ehemaligen Heimkinder. --- Ich bin nur der Berichterstatter. Erschießt also nicht den Berichterstatter.
Zuletzt geÀndert von Ehemaliges Heimkind am So 11 Sep, 2011 6:57, insgesamt 1-mal geÀndert.
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ev. Kirche plant weitere heuchlerische Entschuldigung

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » Sa 20 Aug, 2011 5:39

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★★★ Ev. Kirche bittet um Verzeihung und gleichzeitig nimmt Straßburg-Klage in Kauf. ★★★

Sonntag, 11. September 2011 ( 15:00 Uhr ).

Die 2œ-stĂŒndige „Entschuldigungsveranstaltung“ der EVANGELISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND findet statt

Bild

in der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenplatz ( ein gewöhnlicher Treffpunkt und Veranstaltungsort der „Evangelischen Akademie zu Berlin GmbH“, die ihren Sitz im gegenĂŒberliegenden GebĂ€ude in der Charlottenstraße 52-54, Ecke JĂ€gerstraße in Berlin-Mitte hat ).


Berliner Zeitung ( Fr. 19.08.2011 ) - »Evangelische Kirche leistet öffentlich Abbitte« - »Veranstaltung mit misshandelten Ex-Heimkindern geplant« @ http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0819/politik/0053/index.html ( Der Artikel erwĂ€hnt auch die geplante Klage Ehemaliger Heimkinder vor dem EuropĂ€ischen Gerichtshof fĂŒr Menschenrechte in Straßburg ).
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ev. Kirche plant weitere heuchlerische Entschuldigung

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » Sa 20 Aug, 2011 6:11

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Nachgereicht

EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND reicht ihren eigenen Pressetext nach – auf jesus.de @ http://www.jesus.de/blickpunkt/detailan ... ndern.html [ siehe auch @ http://www.ekbo.de/1056349/ ( ohne Datum ) ]

[ Freitag ] 19.08.2011

Evangelische Kirche: Entschuldigung bei Heimkindern

In einer öffentlichen Veranstaltung wollen sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und ihr Diakonisches Werk bei ehemaligen Heimkindern fĂŒr Misshandlungen entschuldigen.

FĂŒr die gesamte evangelische Kirche und die diakonischen Einrichtungen «möchten wir diese Bitte um Verzeihung nun öffentlich aussprechen», heißt es in einem am Freitag in Berlin veröffentlichten Einladungsschreiben des EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider und des Diakonie-PrĂ€sidenten Johannes Stockmeier an Betroffene.

Am 11. September sollen in der Berliner Französischen Friedrichstadtkirche die Leiden der Opfer gewĂŒrdigt werden. Ein Gottesdienst ist allerdings nicht geplant. Bei der Veranstaltung sollen auch ehemalige Heimkinder zu Wort kommen. Daneben werden Vertreter der diakonischen Einrichtungen eingeladen, in denen es zu Misshandlungen gekommen war.

Rund 800.000 Kinder und Jugendliche lebten zwischen 1949 und Mitte der 70er Jahre in bundesdeutschen Heimen, etwa 500.000 von ihnen in kirchlichen Einrichtungen. Viele von ihnen wurden misshandelt und zu harter Arbeit gezwungen.

Der Bundestag beschloss Anfang Juli dieses Jahres finanzielle Hilfen fĂŒr die Opfer und folgte damit der Empfehlung eines Runden Tisches. Mit den Zahlungen aus dem Fonds, der zu je einem Drittel vom Bund, den LĂ€ndern und den Kirchen finanziert wird, soll zu Anfang des kommenden Jahres begonnen werden. 100 Millionen Euro sind fĂŒr direkte Hilfen vorgesehen, 20 Millionen Euro fĂŒr Rentennachzahlungen.

Die Diakonie habe frĂŒhzeitig deutlich gemacht, dass sie sich ihrer Verantwortung stelle, sagte Sprecherin Ute Burbach-Tasso dem epd. So beteilige sich das Diakonische Werk an dem Hilfsfonds und unterstĂŒtze betroffene Menschen bei der Aufarbeitung des erlittenen Leids vor Ort. Neben der materiellen Hilfe sei es Diakonie und EKD auch immer um die Bitte um Entschuldigung gegangen.

Die katholische Kirche und der Caritas-Verband planen keine eigene Veranstaltung, um sich bei den Opfern zu entschuldigen. Aus der Caritas hieß es, im Fokus stehe jetzt die EntschĂ€digung, die umgesetzt werden mĂŒsse.

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ev. Kirche plant weitere heuchlerische Entschuldigung

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » Sa 20 Aug, 2011 6:19

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Ich kann nur immer und immer wieder darauf hinweisen ( und tue dies seit Jahren schon ! ) – was, meines Erachtens, in jedem „RECHTSSTAAT“ und in jeder „RECHTSSTAATLICHEN GEMEINSCHAFT“ und „MENSCHENRECHTE ANERKENNENDEN GESELLSCHAFT“ selbstverstĂ€ndlich wĂ€re:

»Rechenschaftsablegung«, »authentische, ernsthafte und vollstĂ€ndige Geschichtsaufarbeitung«, »Schuldanerkenntnis«, »aufrichtige Entschuldigung«, »SĂŒhne tun«, »Wiedergutmachung leisten«, »EntschĂ€digung leisten«, »Schadenersatz zahlen« – a total apology and all that is part of that ! ( was damit gemeint ist kann in dem im Jahre 2004 in der englischen Sprache herausgebrachten Sachbuch "On Apology" by Aaron Lazare nachgelesen werden; OXFORD UNIVERSITY PRESS, ISBN 13: 978-0-19-518911-7 und auch ISBN 10: 0-19-518911-6 ).

Ob das aber von der EVANGELISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND und von der KATHOLISCHEN KIRCHE IN DEUTSCHLAND und von der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND als solche je akzeptiert wird bezweifele ich --- zumal dieses Sachbuch nur in englischer Sprache erscheint und sich bisher niemand darum bemĂŒht hat es ins Deutsche zu ĂŒbersetzen um es einer breiten deutschen Öffentlichkeit zur VerfĂŒgung zu stellen. Dies wĂ€re, meines Erachtens, als ein Anfang, schon mal unbedingt notwendig.
Zuletzt geÀndert von Ehemaliges Heimkind am Mi 24 Aug, 2011 3:31, insgesamt 1-mal geÀndert.
Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND GESCHIEHT VIELFACH BEIDES NICHT.
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Opfer„ENTSCHÄDIGUNG“ USA und Opfer„EntschĂ€digung“ BRD

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » So 21 Aug, 2011 4:49

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WELT ONLINE @ http://www.welt.de/vermischtes/weltgesc ... ollar.html
( 11.08.2011 )

USA

Kirche zahlt Missbrauchsopfer 6,3 Millionen Dollar

Ein Mann, der jahrelang von einem Priester missbraucht worden war, bekam nun eine hohe EntschÀdigung. Darin enthalten waren auch Zinsen.

Nach einem neun Jahre dauernden Gerichtsstreit hat ein Missbrauchsopfer in den USA eine EntschÀdigung von 6,3 Millionen Dollar erhalten. Der Mann wurde nach eigenen Angaben in den 70ern jahrelang von einem ehemaligen Priester sexuell missbraucht, die Diözese soll den TÀter gedeckt haben.

Die Schecks fĂŒr die finanzielle EntschĂ€digung ĂŒbergaben die Diözese von Belleville im US-Staat Illinois und ihre Versicherung wĂ€hrend eines Gerichtstermins am Mittwoch. Die Geschworenen hatten dem Opfer vor drei Jahren fĂŒnf Millionen Dollar zugesprochen. In der jetzigen Gesamtsumme sind unter anderem seitdem angefallene Zinsen enthalten.

dapd/cc




DER WESTEN @ http://www.derwesten.de/nachrichten/im- ... 53920.html
( 11.08.2011 )

DEUTSCHLAND

Katholische Kirche zahlt EntschÀdigung

Ein Leben lang Missbrauchsopfer

Im Westen, 11.08.2011, Martin Tochtrop

Essen. Mit 3000 bis 10 000 Euro entschÀdigt die katholische Kirche 560 Opfer. Der Gelsenkirchener Wilfried Fesselmann, der als Junge von einem Pfarrer missbraucht wurde, sagt: Das reicht nicht.

FĂŒr viele Missbrauchsopfer ist es eine Genugtuung, wenn sie jetzt ein paar tausend Euro von der katholischen Kirche bekommen. FĂŒr Wilfried Fesselmann, der als Junge einen Kaplan oral befriedigen musste und sein ganzes Leben lang von den Erinnerungen an dieses traumatische Erlebnis verfolgt wurde, nicht. FĂŒr den Gelsenkirchener reicht diese EntschĂ€digung, Wiedergutmachung, Abfindung oder wie immer man sie nennt, nicht aus. Bei weitem nicht. Der 42-JĂ€hrige ist eines von 560 Opfern sexueller Gewalt innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland, die sich geoutet haben und in diesen Tagen Ausgleichszahlungen bekommen – zwischen 3000 und 10 000 Euro. Fesselmann und sein Anwalt beharren auf rund 900 000 Euro, wenn man ein durch Missbrauch verpfuschtes Leben ĂŒberhaupt mit Geld aufwiegen kann.

Der Familienvater ist seit 15 Jahren nicht in der Lage zu arbeiten, Autofahren fĂ€llt ihm schwer, ins Flugzeug steigen kann er gar nicht. Posttraumatische Panikstörungen nennen die Ärzte seine Krankheit, Fesselmann nimmt Psychopharmaka. Der RĂŒttenscheider Kaplan, der ihn als ElfjĂ€hrigen missbrauchte, habe in 15 Jahren an die 900 000 Euro Gehalt bekommen – die Maßeinheit fĂŒr Fesselmanns Forderungen.

Der Gelsenkirchener will die exakte Summe, die er gerade vom Ruhrbistum erhalten hat, nicht nennen. Zum einen wegen des Jobcenters, das außergewöhnliche Einnahmen von seinen UnterstĂŒtzungsleistungen abzieht. Zum anderen will er keinen Neid gegenĂŒber Leidensgenossen erwecken. „Ich finde es unfair, wenn ein Opfer, das ĂŒber 300-mal vergewaltigt wurde, dadurch beziehungsunfĂ€hig ist und Schmerzen hat, das gleiche Geld bekommt wie ich, der ja ‘nur’ einmal missbraucht wurde“, erklĂ€rt Fesselmann.

„Wir haben relativ flott gearbeitet“, erklĂ€rt der Pressesprecher des Ruhrbistums, Ulrich Lota. 27 der insgesamt 33 FĂ€lle seien mittlerweile abgearbeitet, davon drei aus dem Ordensbereich. Bis zu 5000 Euro seien pro Opfer ausgezahlt worden, in besonders schweren FĂ€llen auch mehr. Ob die Antragsteller wirklich einverstanden, gar zufrieden mit der Wiedergutmachung sind? „Vielleicht der eine oder andere nicht. Die Mehrheit aber schon“, sagt Karl-Georg Evers vom Arbeitskreis zum Thema Missbrauch MinderjĂ€hriger des Ruhrbistums. „Ganz wichtig ist aber die Geste als solche, die Anerkennung des Leides, das kirchliche AmtstrĂ€ger MinderjĂ€hrigen angetan haben“, macht Evers deutlich.

Dieses EingestĂ€ndnis der Kirche, dieses Entgegenkommen den Opfern gegenĂŒber, deren VerbĂ€nde die Dunkelziffer der Missbrauchten um ein Vielfaches höher schĂ€tzen, reicht Fesselmann nicht aus. Er fordert mehr, nicht nur Geld, sondern auch bessere AufklĂ€rungsarbeit, mehr Transparenz, vor allem aber Reue und Demut.

Ende August will er vors Amtsgericht Bonn ziehen, mit seinem us-amerikanischen Anwalt Jeff Anderson. Der versierte Jurist aus Minnesota hat in Sachen EntschÀdigungen bereits einen Riesen-Erfolg erzielt: Im Fall von 200 Gehörlosen, die in ihrer Kindheit in einem kirchlichen Heim missbraucht wurden, erstritt Anderson etliche Millionen Dollar Schmerzensgeld.

DarĂŒber hinaus sucht Fesselmann den Kontakt nach ganz oben, will den Papst höchstpersönlich sprechen. Benedikt XVI. reist schließlich im September nach Deutschland, in Berlin haben Missbrauchsopfer zu einer Demonstration aufgerufen. „Es ist ein Unding, dass sich Herr Ratzinger in jedem Land mit Missbrauchsopfern trifft, nur in seinem Geburtsland nicht, in dem es doch heißt ‘Wir sind Papst’.“



Überhaupt keine EntschĂ€digung in DEUTSCHLAND seitens KIRCHE oder STAAT fĂŒr andere Formen von Misshandlung ( die keine „sexualisierte Gewalt“ darstellt ) oder „Ausbeutung durch unentlohnte Zwangsarbeit“ ( die keine erzwungene „sexuelle Dienstleistung“ war ).
Zuletzt geÀndert von Ehemaliges Heimkind am Mo 22 Aug, 2011 4:39, insgesamt 2-mal geÀndert.
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Demonstration und Protest gegen Papstbesuch formiert sich.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » So 21 Aug, 2011 4:52

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Wer nimmt an der Demonstration gegen den Papstbesuch teil ?
Ist es angebracht, dass der Papst im Bundestag redet ?
Was kostet der Papstbesuch dem deutschen Steuerzahler ?


Humanistischer Pressedienst @ http://hpd.de/node/11851


hpd - Humanistischer Pressedienst
19 Aug 2011 - 10:02 Nr. 11851

Demonstrationsfreiheit


Klage gegen Demoverbot vor Brandenburger Tor

BERLIN (hpd) Das BĂŒndnis „Der Papst kommt“ hat auf seinem gestrigen Netzwerkreffen beschlossen, gegen das geplante Demonstrationsverbot vor dem Brandenburger Tor auf dem Rechtsweg vorzugehen.

In diesem Zusammenhang wurden auf dem BĂŒndnistreffen die von der Versammlungsbehörde vorgeschlagenen Alternativrouten einstimmig abgelehnt. Der Berliner CSD e.V. und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) als Anmelder der Demonstration werden nun gemeinsam als KlĂ€ger auftreten.
AnlĂ€sslich der Rede des Papstes im Deutschen Bundestag hat das BĂŒndnis „Der Papst kommt“ fĂŒr den 22. September um 16.00 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor und anschließender Demonstration aufgerufen. Das BĂŒndnis wurde Anfang des Jahres vom LSVD Berlin-Brandenburg initiiert, ihm gehören mittlerweile 54 Organisationen an – darunter Gliederungen von SPD, FDP und GrĂŒnen sowie der Berliner Landesverband der Partei DIE LINKE. Mehrere tausend Personen haben die Resolution des BĂŒndnisses bereits unterzeichnet. Prominente Personen, wie z.B. Uta Ranke-Heinemann, werden bei der Kundgebung am 22. September eine Ansprache halten.

„Friedliche Demo in Hörweite des Bundestages muss möglich sein“

Hierzu erklĂ€rt Jörg Steinert, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des LSVD Berlin-Brandenburg: „Eine friedliche Demonstration in Hörweite des Bundestages muss möglich sein. Den Papst vor der Hörbarkeit einer Protestkundgebung zu schĂŒtzen, gehört nicht zu den Aufgaben der Sicherheitsbehörden. Das Brandenburger Tor befindet sich außerhalb der Bannmeile des Deutschen Bundestages. Wir wenden uns entschieden gegen eine EinschrĂ€nkung unseres Rechtes auf Versammlungsfreiheit. Unser Protest ist friedlich und wird von zahlreichen anerkannten Organisationen getragen. Wir lassen uns nicht diskreditieren.“

Auf dem gestrigen öffentlichen Netzwerktreffen haben die beteiligten Organisationen auf Grundlage eines einstimmigen Beschlusses noch einmal explizit klargestellt, dass Gewalt und Straftaten bei der Demonstration nicht toleriert werden. DiesbezĂŒglich bestand innerhalb des BĂŒndnisses zu keinem Zeitpunkt ein Dissens.

LSVD




Siehe auch Humanistischer Pressedienst @ http://hpd.de/node/11840

hpd - Humanistischer Pressedienst
16 Aug 2011 - 11:14 Nr. 11840

Papstbesuch


Basteln mit Benedikt




Ratziger kommt - wir auch !
VEH e.V.
Ehemalige Heimkinder protestieren gegen den Papstbesuch !

@ http://veh-ev.blog.de/
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ev. Kirche plant weitere heuchlerische Entschuldigung

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » Mo 22 Aug, 2011 4:42

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♩♩♩ ev. Pfarrer Dierk SchĂ€fer nimmt Stellung zur „Bitte um Verzeihung“ der EKD und Diakonie ♩♩♩


EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND plant weitere 'Entschuldigung' gegenĂŒber ihren Opfern, den Ehemaligen Heimkindern – als VerknĂŒpfung mit dem vollmerschen ausserparlamentarischen Gremium »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG«.


Der evangelische Pfarrer im Ruhestand, Dierk SchÀfer, Diplom Psychologe, in seinem Blog, dem Dierk Schaefer Blog,

@ http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/08/21/statisten-gesucht-fragt-helmut-jacob-in-seinem-blog/

schreibt am 21. August 2011, bezĂŒglich

»Evangelische Kirche will „gegenĂŒber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung bitten“« – »Öffentlicher Akt am 11. September in Berlin«


http://helmutjacob.over-blog.de/article-evangelische-kirche-will-gegenuber-den-ehemaligen-heimkindern-um-verzeihung-bitten-81419342.html

„Statisten gesucht?“ fragt Helmut Jacob in seinem Blog.

Es geht um die Einladung der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) durch den Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider und den DiakonieprĂ€sidenten Johannes Stockmeier. Sie haben das »Anliegen, gegenĂŒber den ehemaligen Heimkindern um Verzeihung zu bitten«. Das soll am 11. September um 15 Uhr in der Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt, in Berlin geschehen.

Nachdem den ehemaligen Heimkindern bereits am Runden Tisch weitgehend die Rolle von Statisten zugewiesen wurde, wÀre es schade, wenn sie diese Rolle weiterspielen.

Es gibt zwei Alternativen:

1. Nicht hingehen und

2. qualifiziert teilnehmen.

Die PrĂŒgelnonne mitzunehmen, wĂ€re aus zweierlei GrĂŒnden falsch. Die ist zum einen katholisch und zum andern symbolisiert sie, was alle ohnehin wissen. Hier geht es nicht um das vergangene, sondern um das aktuelle Unrecht der EntschĂ€digungskarikatur.

Wer die Entschuldigung qualifiziert ablehnen will, kann ganz zivilisiert mit FlugblĂ€ttern und Transparenten deutlich machen, wie die ehemaligen Heimkinder durch den Runden Tisch und die Rolle der staatlichen und kirchlichen Vertreter zum zweiten Mal in ihren Lebensmöglichkeiten schĂ€ndlich beeintrĂ€chtigt wurden. Wer das tut, muß damit rechnen, wegen Störung einer kirchlichen Veranstaltung nach draußen verwiesen zu werden. Besser ist es, man bleibt gleich vor der Kirche stehen.

Das macht nichts, denn es mĂŒssen sich ja nicht alle vorzeitig outen. Einige mĂŒssen sich gedulden und an der Veranstaltung teilnehmen. Da die einladenden Herren wissen, daß sie sich nicht selber ent-schuldigen können, brauchen sie ein JA! Mein Votum: Geht hin und sagt unĂŒberhörbar NEIN!

Die Möglichkeit einen schriftlichen Kommentar DAZU abzugeben besteht DORT, in Dierk Schaefers Blog, ebenso.
Zuletzt geÀndert von Ehemaliges Heimkind am So 11 Sep, 2011 6:56, insgesamt 1-mal geÀndert.
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So sieht „Heimkinder-EntschĂ€digung“ im Vaterland aus !

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » Do 25 Aug, 2011 1:51

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● So sieht „Heimkinder-EntschĂ€digung“ im Vaterland aus ! ●

Fakt ist: DIES WURDE ENTSCHIEDEN UND BESTIMMT ( alles andere ist eine LĂŒge ! )

In der Bundesrepublik Deutschland wurde kĂŒrzlich entschieden: Ehemalige Heimkinder, die damals wĂ€hrend ihrer 'HEIMERZIEHUNG' keine erzwungenen „sexuellen Dienstleistungen“ erbracht haben, sondern in den damaligen Heimen "nur" auf physische und psychische Weise misshandelt wurden und "nur" gezwungen wurden, unentlohnte ZWANGSARBEIT zu leisten, haben keinen Anspruch auf EntschĂ€digung und werden nicht entschĂ€digt werden. Die Organisationen der TĂ€ter und SchĂ€diger aus Staat und Kirchen haben in dieser Sache den maßgebenden Einfluß genommen und bekommen. Ihre Entscheidung ist endgĂŒltig und nicht anfechtbar.
Was damalige erzwungene „sexuelle Dienstleistungen“ betrifft: In den USA werden Kindsopfer „sexualisierter Gewalt“ durchschnittlich mit Summen in Höhe von 5 Millionen Dollars entschĂ€digt. In der Bundesrepublik Deutschland bestimmen KIRCHE und STAAT maximal 5 Tausend Euros zu zahlen – genau 0,1% dessen was ein Opfer in den USA an EntschĂ€digung bekommt ( wenn wir einfach mal fĂŒr diese Zwecke die verschiedenen WĂ€hrungen als gleichwertig betrachten ).

Das nennt sich 'EntschÀdigung Made in Germany'.


Formuliert von dem in 1946 geborenen Ehemaligen Heimkind Martin Mitchell - Australien 2011.



● That is what "Heimkinder-Compensation" looks like in the Fatherland ! ●

Fact is: THIS WAS DECIDED AND DECREED ( everything else is a lie ! )

In the Federal Republic of Germany it was recently decided and decreed: Former children and youth who whilst undergoing [ non-court imposed ] 'INSTITUTIONAL CORRECTIONAL PAEDAGOGY' were not compelled to perform "sexual services" but who were "simply" physically and psychologically abused and "simply" compelled to perform unpaid FORCED LABOUR, have no right to claim damages and will not be compensated. The perpetrators, ie. those having committed the abuse and caused the damage are the only ones entitled to determine the outcome of all these matters of complaint. Their determination is final and not subject to review.
In cases of institutionalised children and youth having been compelled to perform "sexual services" whilst undergoing such institutionalisation: In the US the average payout of compensation to victims of "child sexual abuse" is 5 Million Dollars. In the Federal Republic of Germany CHURCH and STATE themselves determine and decree that in all such cases of "child sexual abuse" compensation shall be limited to 5 Thousand Euros – exactly 0.1% of that what victims of all such "child sexual abuse" are being paid in compensation in the US ( if we simply, for this purpose, consider the various currencies to be of equal value ).

That is called 'Compensation Made in Germany'.


Formulated by the in 1946 born former institutionalised child/youth Martin Mitchell - Australia 2011.
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Heimkinder-EntschĂ€digung und die beiden Großkirchen.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » So 04 Sep, 2011 5:24

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Der evangelische Papst kommt nach Berlin ( 11 Tage frĂŒher als der katholische Papst )

Wer wird dem ev. PrĂ€ses Nikolaus Schneider ( höchster WĂŒrdentrager der Evangelischen Kirche in Deutschland ) am So. 11.09.2011 bei seinem Besuch in Berlin zujubeln ?

Oder ihn und sein Gefolge verfluchen ?

„Traumhaft“ – [ Traumhafte Darstellung der Situation ehemaliger Heimkinder und Heuchelei ihrer Peiniger ] – http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/09/01/traumhaft/


„Ohne Strafe keine Vergebung, ohne SĂŒhne keine Versöhnung“
––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

„Vergebung ohne GestĂ€ndnis und Gericht und ohne SĂŒhne ist billige Gnade.“ ( DIETRICH BONHOEFFER, 1906-1945 ).

„Die Bibel und das Christentum nehmen Schuld, SĂŒhne und Vergebung ganz ernst. [ ... ] Gott kann zwar, will aber nicht ohne SĂŒhne versöhnen.“ ( Ansprache von ERZBISHOF LUDWIG SCHICK beim Aschermittwoch der KĂŒnstler, am 25. Februar 2009 in NĂŒrnberg ).
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ev. Kirche plant weitere heuchlerische Entschuldigung.

Beitragvon Ehemaliges Heimkind » So 11 Sep, 2011 6:51

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EKD-Schlußstrichveranstaltung am So. 11.09.2011 in Berlin.

Die Evangelische Kirche Ă€ußert sich.

Evangelische Kirche erwartet eine Protest-Demonstration am So. 11.09.2011 in Berlin.

LĂ€ngerer Artikel aus den Medien der Evangelischen Kirche @ http://www.evangelisch.de/themen/religion/worte-finden-kirche-bittet-heimkinder-um-verzeihung48171

Kurzer Auszug aus diesem Artikel:


„Es gibt ehemalige Heimkinder, fĂŒr die es ganz wichtig ist, dass sich die Kirche entschuldigt“, sagt Djurovic. FĂŒr viele stehe aber die Frage nach EntschĂ€digungen im Vordergrund. Auch am Sonntag wollen frĂŒhere Heimkinder vor der Friedrichstadtkirche dafĂŒr demonstrieren. So jedenfalls haben sie es im Internet angekĂŒndigt. Sie verlangen EntschĂ€digungen, wie Staat und katholische Kirche sie in Irland und Österreich gezahlt haben, pro Person mehrere zehntausend Euro.
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